Der Januar ist fast um und somit auch erstmal die Zeit der häufigen Bahnfahrten, Besuche etc. Doch der Reihe nach:
Am 11 Januar habe ich mich mal wieder auf den Weg nach Berlin gemacht und ausnahmsweise ein großes Kompliment an die Bahn: Sowohl mein Zug aus Köln als auch Katrins Zug aus München waren auf die Minute pünktlich, sodass wir fast gleichzeitig am Berliner Hauptbahnhof ankamen und uns dann auf den Weg zu einer Freundin von Katrin gemacht haben. Am nächsten Tag stand die Generalprobe für unser Jahreskonzert an und diese lief doch besser als erwartet, die Hoffnungen auf ein gutes Konzert stiegen.
Am Sonntag war es dann soweit, wir haben ein doch ziemlich gutes Konzert gespielt (mal von ein paar Kleinigkeiten abgesehen). Und damit meine ich nicht nur das Hauptorchester, sondern auch die Kleineren, die Moderation und überhaupt alles. Es war super, und ich freu mich, dabei gewesen zu sein.
Schließlich war ich am Montagabend wieder zurück in Eupen und dann hieß es nur schnell, die Sachen umzupacken, denn am Dienstag um 7.15 Uhr war schon wieder Treffpunkt, um zum Midterm-Training nach Luxemburg zu fahren. Auch dieses Mal ging es wieder mitten ins Nichts nach Eisenborn, aber daran waren wir ja nun schon gewöhnt und wir hatten eine tolle Zeit mit den Luxemburgern (naja, eigentlich kommen sie ja auch alle aus anderen Ländern, aber "die Luxemburger" ist halt einfacher zu sagen). Die Woche bestand im Wesentlichen aus Selbstreflexion und ich fühle mich nun schon ziemlich reflektiert. Ich meine, es ist ja gut, sich mal Gedanken zu machen, was man erreicht hat, was man noch erreichen will, usw. Aber meiner Meinung nach, war das ein bisschen viel auf einmal. Der Höhepunkt im Programm war dieses Mal definitiv ein Ausflug nach Luxemburg City. Wir hatten dort zwar auch nur wenig Zeit, aber wenigstens hat man mal was anderes gesehen als die Jugendherberge Eisenborn. Nach 4 Tagen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen, aber wir haben fest geplant, noch einige gemeinsame Ausflüge zu unternehmen. Diesen Sonntag fahren wir zum Beispiel nach Antwerpen.
Und nun hat der Alltag mich wieder, was jetzt aber nicht heißen soll, dass ich darüber traurig bin. Im Gegenteil: jetzt geht es auch endlich wieder los mit Schüleranimationen und die "Nur-Im-Büro-Sitzen"-Zeit ist vorbei. Diese Woche hatten wir zur Einstimmung schonmal vier Schulklassen aus Brüssel und nächste Woche dann 5 Animationen in 3 Tagen...na dann mal los!
Die Orchesterprobe vom AAC konnte ich diesen Mittwoch auch zum ersten Mal seit langem wieder besuchen und ich bin dort jetzt nicht mehr "die Neueste". Nach dem Auftritt vom Weihnachtsmarkt hat sich ein netter älterer Herr bei uns gemeldet und mir damit diesen Platz abgenommen. Als ich dann nach der Probe mit dem Akkordeon meinen "Hausberg" in Eupen hinaufgekeucht bin, wurde ich mit enormem Jubel empfangen. Nun gut, vielleicht galt der Jubel auch den Jungs von der AS Eupen, die gerade ein Tor geschossen hatten...
Das Samstagsspiel fiel dieses Mal nämlich aus, weil der Platz unter Wasser stand, und wurde deswegen am Mittwoch nachgeholt. Klarer Sieg für Eupen (3:0), die damit immer noch auf dem ersten Tabellenplatz der zweiten Liga stehen. Wir werden sehen, wie es weitergeht, vielleicht erlebe ich ja hier doch noch die Aufstiegsfeier, das wär super.
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