Sonntag, 26. Februar 2012

on tour

Wieder mal einen Arbeitsplatz gerettet, würd ich sagen. Unser Orchesterleiter (Potsdam) hatte ja angedroht, wenn wir uns in Leipzig blamieren, zieht er sich einen Kartoffelsack über den Kopf, gibt seinen Job bei der Musikschule auf und wird Barkeeper. Aber vorerst braucht ihr nicht nach einem Cocktailmixer mit Jute über dem Haupt Ausschau halten, denn so schlimm war es wohl nicht.
Der Auftritt fand bei der Jahrestagung der Musikschule vor ca. 280 Akkordeonlehrern statt, es handelte sich also durchaus um Fachpublikum. Außerdem lag die Messlatte enorm hoch, da letztes Jahr ein Orchester aus Wien einen großartigen Auftritt hingelegt hat. An das Wiener Orchester kamen wir auch nicht heran, aber dennoch haben wir uns ganz gut geschlagen. Selbst der ewige Angsttitel, die 5. Sinfonie von Beethoven, war ganz annehmbar. Gut angekommen sind außerdem „Another Brick in the Wall“, „Helele“, „Habanera“ aus Carmen und „Tequila“
Nun kann ich mich wieder etwas mehr auf das Aachener Akkordeonorchester konzentrieren, denn dort nahen auch schon wieder zunächst ein Probenwochenende und anschließend ein Konzert. Und bis zur Orchesterreise nach Sylt (mit dem Potsdamer Orchester) ist es ja auch nicht mehr lange hin, dieses Jahr allerdings leider ohne das befreundete Orchester aus Ketzin (Schickt ihr uns bitte ein paar Sonnenstrahlen auf Sylt vorbei?).
Ich glaube, ich hab noch nie so viel Akkordeon gespielt, wie in den letzten Monaten, aber verkehrt kann‘s ja nicht sein :-)
So, nun bin ich wieder zu Hause, nachdem ich an diesem Wochenende geschätze 20 Stunden in Zügen oder auf Bahnhöfen verbracht habe. An dieser Stelle sei betont, dass die Züge, in denen ich unterwegs war, ausnehmend pünktlich waren. Auf der Hinfahrt nur 5 Minuten Verspätung und auf der Rückfahrt auf die Minute pünktlich, sodass ich sogar in Aachen den Bus nach Eupen geschafft habe (laut Plan hatte ich eine Minute Umsteigezeit!). Da klopfen wir doch gleich mal auf Holz, dass sich solche Erlebnisse öfter wiederholen *tock* *tock* *tock*
Da fällt mir ein: Was macht 999mal *tick* und einmal *tock*?

4 Kommentare:

  1. Ein Tausendfüssler mit einem Holzbein :-)

    Wir sehen uns auf Sylt.

    *Lg*

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  2. hihi, richtig!
    Dann erhol dich erstmal vom WE!
    lg

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  3. Bis zum Tausendfüßler war ich auch gekommen - aber das Holzbein musste ich dann doch ergooglen. :-)

    Also ich finde ja, dass Barkeeper ein durchaus wichtiger Beruf ist - aber ich denke mal gewisse Leute sollten doch bei dem bleiben, was sie tun. *g* Ich freu' mich auf jeden Fall, dass es geklappt hat am WE!

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  4. Aber kannst du Dir Guido nicht als Barkeeper vorstellen???? Er würde dann die Getränke im 4/4 Takt rausgeben und wenn jemand genung hat, würde er eine Vermate halten und warten, bis der Betrunkene das Wiederholungszeichen sieht und am Anfang einsetzen :-)

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