Dienstag, 15. September 2015

Best friends on tour

Macht es euch gemütlich und legt die Füße hoch, dies ist mal wieder ein längerer Beitrag. Teil zwei meiner Solotour folgt hoffentlich noch, aber nun geht es erst einmal zu zweit Ende August durch Ostdeutschland. 

Fünf Jahre ist es her, dass wir unsere letzte gemeinsame Fahrradtour gefahren sind. Umso mehr freuten meine Cousine Tine und ich uns auf die 5 Tage, die nun vor uns lagen. Der Plan war, mit dem Zug ein Stück raus aus Berlin zu fahren und dann mit den Rädern immer Richtung Süden, soweit wie wir kommen würden.
So starteten wir von Luckenwalde aus und genossen den glatten Asphalt des Flämingskates bei bestem Radelwetter. Zumindest das mit dem glatten Asphalt änderte sich, sobald wir den Flämingskate verließen. Wir mussten ein ganzes Stück über unebene Waldwege hoppeln und kamen dementsprechend langsam voran. Da ich als Navigator (an meinem Fahrrad befand sich die Lenkertasche mit der Kartenhalterung) auch noch ein bisschen den Überblick über die noch zu fahrende Strecke verloren hatte, waren wir doch erstaunlich lange unterwegs. Als wir schließlich gegen 19:30 Uhr den anvisierten Campingplatz in Prettin erreichten, hatten wir das Glück gerade noch die Platzwartin anzutreffen, die eben im Begriff war, zu gehen. Das war schon mal eine Punktlandung. Das von Tines Eltern ausgeborgte Zelt ließ sich dann auch ganz flink aufbauen und eine angebrochene Zeltstange mit der allezeit begleitenden Taperolle kleben. Als wir schließlich satt und beschlafsackt auf unseren Isomatten lagen, erlebten wir gleich am ersten Abend einen Nachteil des Zeltens: Zeltwände sind nicht schalldicht und so konnten wir gleich noch etwas teilhaben an den Erlebnissen der Jugendgruppe um uns herum. Aber nach dem ersten Tag on the road schliefen wir dann doch bald ein.
Haddu Möhrchen? Ja!

unsere Residenz
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück dann die Überraschung beim Beladen der Räder: Tines Hinterreifen hatte einen Plattfuß. Wir hatten überhaupt schon gebangt, ob wir unseren Urlaub wie geplant starten konnten, weil ihr Rad länger als gedacht in der Werkstatt war und wirklich erst am Nachmittag vor Tourstart abgeholt werden konnte. Gut, ein Plattfuß kann natürlich auch bei einem reparierten Rad auftreten und so machten wir uns seufzend an den Ausbau des Hinterrades. Das heißt, wir wollten, aber die Schrauben saßen so bombenfest, dass wir uns erst einmal Hilfe bei einem benachbarten Wohnwagen holen mussten. Nachdem zuerst mein (zugegebenermaßen billiges) Werkzeug gebrochen war, konnte der freundliche Helfer im zweiten Versuch die Schrauben lösen und wir erledigten den Rest. Inzwischen war es auch schon wieder halb zwölf und wir wollten eigentlich längst auf den Rädern sitzen…
Die heutige Strecke führte uns zunächst durch schöne Waldabschnitte und alsbald auf den Mulderadweg. Der Vorteil solcher Fernradwege liegt darin, dass sie meist gut bis sehr gut ausgeschildert sind und man nicht an jeder Ecke überlegen muss, in welche Richtung es denn nun weitergeht. Was uns unsere Karte aber leider nicht verriet, war die Tatsache, dass die eingezeichnete Brücke über die Mulde leider nur mit Treppen zu überqueren war – mit schmalen Treppen…
So mühten wir uns mit unseren beladenen Rädern ganz schön ab, aber immerhin waren wir ja zu zweit.
Da mussten wir rüber!
Angekommen in Machern (nordöstlich von Leipzig) bauten wir unser Zelt auf einer hübschen kleinen Zeltwiese unter Birken auf. Ein bisschen mehr Beachtung hätten wir dabei den kleinen Löchern im Boden schenken sollen. Denn wer auch immer diese bewohnte (vermutlich Mäuse), wollte nachts auch mal an die frische Luft und war wohl etwas erstaunt, unseren Zeltboden über dem Ausgang vorzufinden. Zumindest knisterte und raschelte es in dieser Nacht teilweise gewaltig unter uns.

Immer weiter arbeiteten wir uns nun in Richtung Süden voran. Und obwohl ab und zu einige Regenschauer angekündigt waren, blieben wir doch verschont und brauchten unsere Regenjacken einzig und allein dazu, um auf den gelegentlich taunassen Wiesen zu sitzen.

on the road
Stärkung am Wegesrand (ich meine nicht Pferdesteak!!!)
Am Abend des dritten Tages erreichten wir das vierte und letzte Bundesland unserer Tour: Thüringen.
Die Überraschung des Tages bestand darin, dass es eine Störung gab und der ganze Campingplatz und der halbe Ort ohne Warmwasser waren. Da dies aber der einzige geöffnete Campingplatz im Umkreis von 50 Kilometern war, blieben wir trotzdem. Anstatt einer abendlichen Dusche badeten wir einfach im angrenzenden See. Zum Glück war es ja warm. Auf diese Weise erfrischt und gereinigt wollten wir uns nun am einem Sonntagabend auch mal kulinarisch etwas gönnen. Die Dame an der Rezeption hatte uns darauf hingewiesen, dass es auf dem Platz auch eine Pizzeria gab, die wir nun aufsuchten. Vor dieser Lokalität lasen wir ein Schild: Küchenschluss 19:30 Uhr. Es war 19:35 Uhr. Grmbl…
Daraufhin fragten wir an der Rezeption, ob es denn in der Nähe noch eine andere Gaststätte gäbe. Uns wurde der Weg in den Nachbarort beschrieben nicht ohne den Zusatz: „…dort bekommt ihr auf jeden Fall noch was.“ 
Den Landgasthof fanden wir auch schnell. Und juchuu: Er war geöffnet. Als wir allerdings gerade unsere Fahrräder anschließen wollten, kam die Kellnerin zu den Gästen auf der Terrasse und erklärte uns, dass sie jetzt schließen würde. An einem Sonntagabend käme sowieso sonst keiner. Und leider wäre in der Küche auch schon alles weggeräumt. Ansonsten hätte sie uns ja noch was bringen können, aber so…Grmbl Grmbl…
Ziemlich frustriert zogen wir wieder ab. So blieb uns nur unser schon reichlich geschmälertes Picknickangebot. Immerhin verspeisten wir das gemütlich auf einer Bank sitzend mit Blick auf den Sonnenuntergang über dem See. Und der Weg ins Zelt war nach dem Essen auch deutlich kürzer.

Am nächsten Morgen waren das Heißwasser und damit die Duschen immer noch nicht wieder online. (Beim Auschecken erfuhren wir, dass es wohl eine Stromstörung gegeben hatte und deswegen der Heißwasserdruck nicht aufrecht erhalten werden konnte.) Immerhin funktionierten wenigstens die Kaltwasserhähne und Toilettenspülungen. Sonst hätte es wirklich Probleme gegeben.
Glücklicherweise hatte auch der kleine Laden auf dem Campingplatz geöffnet und versorgte uns mit frischen Brötchen und Käse. Ansonsten hätten wir ohne Frühstück losradeln müssen, denn unsere letzten Vorräte hatten wir ja am Vorabend verputzt.
So aber konnten wir die Fahrt gut gesättigt fortsetzen und genossen die Landschaft im Sonnenschein. Der Regen der Nacht hatte sich verzogen und alles erstrahlte frisch und neu. Wir fuhren durch winzige Orte mit so schönen Namen wie Kleinmückern, Zschechwitz und Pöppschen. An Zschaschelwitz, Koblenz, Kummer, Drogen und Heiligenleichnam sind wir knapp vorbei gefahren. Ich liebe es, seltsame Ortsnamen auf Landkarten zu finden! :-)
Inzwischen mussten wir auch etwas gegen den Wind arbeiten. Wann kommt der in unseren Breiten denn schon mal aus Süden…natürlich genau dann, wenn wir in diese Richtung fahren. Zunehmend wurde die Landschaft auch hügeliger. Was zum einen natürlich bedeutete, dass wir mehr Anstiege zu bewältigen hatten, andererseits natürlich aber auch mehr Ausblicke und Abfahrten genießen konnten. Wir freuten uns immer ungemein, wenn wir bei den Abfahrten mal eine erwischten, die keinen schlechten Straßenbelag hatte und am Ende nicht in einer Kurve oder an einer Straße endete. Alles Gründe dafür, dass man den Schwung nicht mal richtig ausnutzen konnte, sondern die mühsam erarbeiteten Höhenmeter auch noch gebremst abwärts fahren musste.
Gegen Abend erreichten wir unseren anvisierten Zeltplatz, mal wieder an einem See. Leider war die Rezeption montags komplett geschlossen und somit konnten wir uns nicht anmelden. Laut Campingplatzordnung hätten wir zwar trotzdem dort bleiben und unser Zelt aufbauen dürfen, aber es kam uns schon komisch vor. Duschmarken hätten wir dann auch nicht gehabt und sehr einladend wirkte der Platz nicht gerade. Es wurde Zeit für einen Plan B. Circa 5 Kilometer vor unserer Ankunft hatten wir ein Schild zu einem Campingplatz gesehen, der auf unserer Karte nicht verzeichnet war. Sollten wir auf gut Glück einfach in diesen Ort fahren? Es wurde mal wieder Zeit für einen Kurzanruf bei meiner Schwester, die glücklicherweise grad vor ihrem PC saß und uns die Telefonnummer von dem unbekannten Campingplatz raussuchen konnte. Und – oh Wunder – es meldete sich sogar jemand. Mindestens eine Stunde sei der Wärter noch dort; er würde uns erwarten. Also wieder rauf auf die Räder und noch einige Kilometer weiter geradelt – natürlich überwiegend bergauf. Die zusätzliche Strecke hatte sich allerdings auch gelohnt: Der Zeltplatz war deutlich schöner als der erste. Und zum Duschen bräuchte man auch keine Duschmarken, sondern einfach nur 50-Cent-Stücke, wie uns der Wärter beim Abschied noch zu rief. Na prima. Wir hatten natürlich alles an Kleingeld außer gerade diesen Münzen. Das bedeutete für uns Wohnwagenklinkenputzen, um Geld zu wechseln und beim dritten hatten wir Glück. Man freut sich zwischendurch auch immer wieder über die kleinen Dinge des Lebens. Da ist eine 50-Cent-Münze auf einmal mehr wert als ein 10-Euro-Schein.
Durch die ganze Geschichte war es schon wieder ziemlich spät geworden und im letzten Hauch des Tageslichts aßen wir zu Abend. Dabei mussten wir am Ende schnell runterschlucken und ins Zelt krabbeln, denn die erwarteten Gewitter waren heraufgezogen und die ersten Tropfen fielen.
Mal trommelte es heftig aufs Zeltdach, mal rauschte es mild und zwischendurch zuckten immer wieder grelle Blitze. Diese Nacht war der Härtetest für das Zelt und bis auf zwei, drei gelöste Heringe am nächsten Morgen hat es diesen auch sehr gut bestanden.

Der nächste Tag war für mich der härteste der Tour. Tine fand dagegen den ersten Tag am anstrengendsten, weil wir an jenem Tag die weiteste Strecke gefahren sind, und das, obwohl wir ja erst mittags in Luckenwalde gestartet waren.
Nun aber versprach es ein sehr windiger Tag zu werden. Die Gewitter hatten sich zwar verzogen, aber die Wolken rasten nur so über den Himmel und das taten sie selbstverständlich entgegen unserer geplanten Fahrtrichtung. Aufgrund dieser Gegebenheiten konnte ich Tine davon überzeugen, eine Strecke zu fahren, die zumindest teilweise durch ein größeres Waldstück führte, was etwas Windstille versprach. Ob die Strecke insgesamt weniger anstrengend war, wage ich im Nachhinein zu bezweifeln. Denn um dieses Waldstück zu erreichen mussten wir bereits die ersten Anstiege bei Gegenwind bewältigen. Im Wald war es dann tatsächlich etwas ruhiger und wir kamen besser voran. Besonders als wir das angenehmste Streckenstück des Tages entlang sausten: Circa 4 Kilometer Abfahrt hinunter nach Greiz. Aufgrund des holprigen Straßenbelags auch eine Strecke, die man nicht ganz ohne Konzentration fahren durfte. Wenn da der Drahtesel mit einem durchgegangen wäre, hätte das sehr schmerzhaft sein können. Tine musste zwischendurch immer wieder ihre Vorderradtaschen richten, die dem Gehopse nicht so ganz standhielten. Irgendwann musste sie dazu nicht mal mehr anhalten, sondern konnte das beim Fahren wieder richten.  
Der erfahrene Radler weiß allerdings: alles was runter geht, musst du bestimmt auch wieder rauf und so kam auch auf uns noch einiges zu. Zunächst allerdings mussten wir einen Zwangsstopp einlegen, weil sich Tines Hinterrad verschoben hatte und nun ganz arg schleifte. Anscheinend hatten wir aus Angst, die Schrauben nach dem Schlauchwechsel am zweiten Tag wieder so fest zu ziehen, zu wenig Kraft beim Wiedereinbau aufgewendet. Für Tine hieß das: komplettes Rad abladen und umdrehen und für mich, das Werkzeug suchen, ohne alle Taschen auszuleeren (hat erstaunlich gut funktioniert).
Nach einer notwendigen Einkaufspause und einer nicht ganz so notwendigen Ehrenrunde aufgrund von Orientierungs- und Leseschwächen meinerseits (Bundesstraße 92 und Bundesstraße 94 kann man auch schon mal auf der Karte verwechseln), war es nun schon ungefähr 15 Uhr und wir hatten ein akutes Pausenbedürfnis. Daher wurde die nächste Bank direkt von uns okkupiert und das edle Mahl genossen. Und siehe da: Kurz nachdem wir brav aufgegessen hatten, riss der Himmel auf und die Sonne zeigte sich. Es wurde tatsächlich noch ein richtig schöner Tag. Allerdings hatten wir laut Karte auch noch zwei steilere Anstiege von über 7% vor uns. Der eine stellte sich als 16%, der andere als 19% heraus. Wir kapitulierten und nahmen das Wort „Radwandern“ sehr wörtlich…
Bei dem Gefälle (17%) wohl ein "Ab-Trieb" ;-)
Auch wenn es natürlich sehr anstrengend war, gab es doch auch immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die umliegende Hügellandschaft in der Nachmittagssonne. Und dazu dieses Gefühl: „wow, früher wäre ich hier nicht mal freiwillig lang gewandert und heute bewältigen wir das mit dem Rad“. Dennoch waren wir sehr froh, als wir den letzten Hügel endlich hinter uns gebracht hatten und es nur noch geradezu langweilig eben am Ufer des Pöhler Stausees entlang bis zum Campingplatz ging.


Der letzte Tag.
Strahlender Sonnenschein und nachlassender Wind: Wie so oft war der letzte Tag einer der schönsten.
Nach Plauen ging es fast nur bergab und so rollten wir unserem Ziel entgegen. Kurz vor der Stadt wurde der Weg noch einmal interessant: Unten viele Wurzeln und oben Fels und Wald. Es war zwar eher ein Wanderweg und wir holperten so dahin, aber es war wunderschön und wir hatten noch die Zeit für eine kleine Fotosession:
Radfahren bringt gute Laune!

Suchbild: Wo ist die Radfahrerin?

Hurra, fast am Ziel

Hindernisse sind da...
...um überwunden zu werden.

In Plauen gab es dann auch den lang ersehnten Eisbecher, für den sich an anderen Tagen Zeit und Gelegenheit nicht geboten hatten.

So waren wir gestärkt für den letzten Programmpunkt: Die Rückfahrt mit der Deutschen Bahn. Und die war mal wieder ein Erlebnis.
Gegen13:30 erreichten wir den Bahnhof Plauen und verbrachten zunächst eine Weile am Fahrkartenschalter bis klar war: In den Fernzügen waren keine Fahrradstellplätze mehr frei, also mussten wir die Regios nehmen. Bis Leipzig klappte der Plan auch sehr gut. Unser Anschlusszug von Leipzig Richtung Cottbus fuhr allerdings schon mit Verspätung ein und die vielen Leute vom Bahnsteig wollten auch erstmal untergebracht werden. Nun zeigten sich zum ersten Mal die Qualitäten des Zugbegleiters. Anstatt dem Chaos seinen Lauf zu lassen, griff er sortierend ein. Zunächst verscheuchte er die Herumstehenden von den Fahrradstellplätzen und anschließend verteilte er noch stehende Leute auf freie Sitzplätze. Dabei fielen solche Sprüche wie: „Kommen Sie her, junge Frau, ich beiße nicht. Das kann ich zwar nicht für den Herrn garantieren, neben den ich Sie gleich setzen werde, aber Sie können trotzdem herkommen.“ Er hatte auf jeden Fall Humor. Nachdem der Zug sich mit 15 Minuten Verspätung in Bewegung gesetzt hatte, ging dieser grandiose Zugbegleiter mit Zettel und Stift durch die Reihen und fragte JEDEN Fahrgast, ob dieser noch Anschlusszüge erreichen müsse, damit er die Informationen für diese Züge einholen und durchsagen konnte. Als er damit fertig war, ging er wieder durch die Reihen und informierte die Fahrgäste darüber, dass er jetzt die Klimaanlage etwas stärker eingestellt hätte. Aber wenn jemandem kalt sei, solle er Bescheid sagen. Ich bin überzeugt der Zugbegleiter hätte demjenigen dann auch noch eine Decke und einen heißen Tee gebracht. Nur zum Kontrollieren der Fahrkarten ist dieser vielbeschäftigte Mann nicht gekommen.
Nun teilte er uns mit, dass wir unseren Anschluss in Falkenberg an der Elster (da steppt echt der Bär!) schaffen würden. Wir freuten uns und stellten uns mit unseren Rädern in Sprintposition, da uns gesagt wurde, es gäbe an diesem Bahnhof keine Aufzüge. So schafften wir es auch den Bahnsteig zu erreichen, ehe der Zug abfuhr. Dafür hätten wir uns aber auch noch länger Zeit lassen können, denn aus diesem Zug stiegen gerade alle Leute aus, weil der Zug kaputt war und ausgetauscht werden musste. Den daraus resultierenden Gleiswechsel konnten wir also ganz entspannt angehen. Dagegen war die Schaffnerin dieses Zuges nicht ganz so entspannt, sondern eher frustriert, denn sie meinte sie hätte diesen „fahrenden Schrotthaufen“ (Originalzitat) bereits in Berlin in desolatem Zustand übernommen, was aber auch keine Seltenheit sei. Mit inzwischen 40 Minuten Verspätung konnten wir schließlich mit einem Austauschzug weiterfahren. Bei diesem waren immerhin drei von vier Wagen nutzbar, auch wenn bei einem nur die Hälfte der Beleuchtung funktionierte. Dennoch standen die Chancen wohl relativ gut, dass der Zug bis Stralsund kommen könnte. Zum Fahrkartenkontrollieren hatte die Zugbegleiterin aber inzwischen auch keine Lust mehr. Sie meinte, sich jetzt noch von Leuten wegen der Verspätung anpöbeln zu lassen, sei nicht in ihrem Sinne.

Letztendlich kamen wir aber doch noch in Südkreuz an und es war schade, dass unsere Tour so schnell vorbei war.

1 Kommentar:

  1. Endlich endlich endlich!!!! Komme ich dazu deinen Bericht über unsere Tour zu lesen... :-) Und erlebe gleich nochmal!!
    Toll wars. Erlebnisreich. Und ich denke noch oft daran.
    Und vielen Dank auch für deinen Bericht. Ich werde meinen Eltern gleich mal noch den Link schicken.
    Und übrigens: schön, dass du eingesehen hast, dass dein Weg durch den Wald vielleicht doch nicht besser war ;-) (ich weiß gar nicht mehr, worum wir diskutiert hatten....).
    Ach, man könnte noch so viel mehr schreiben. Aber so ganz bekomme ich auch nicht mehr alles zusammen.
    *hach*
    *ganz dolle drück* deine (soll ich jetzt BFF schreiben?? ich weiß nicht, ich finde diese Abkürzung doof, aber würde zum Post-Titel passen) *was-auch-immer*

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