Montag, 13. August 2012

Fahrradtour

Das EVS ist inzwischen zu Ende und ich bin wieder in Potsdam. Vielleicht schaffe ich es ja auch noch einen Beitrag über meine letzten Wochen in Eupen zu schreiben, aber hier nun erst einmal der Bericht über meine Fahrradtour von Mainz in die Schweiz:


Montag, 23.7.2012
Dies sollte sie nun werden: meine erste Fahrradtour, die ich alleine fahre. Von Mainz nach Basel sollte es gehen und dann noch das letzte Stückchen weiter nach Ziefen zu Ines und Jörg, meiner Patentante und ihrem Mann, die für den Samstag eine große Familienfeier geplant hatten. Natürlich war ich aufgeregt und die Worte einiger Menschen in meiner Umgebung trugen nicht gerade zur Beruhigung bei. So erklärte mich zum Beispiel der Bahnhofsmitarbeiter in Eupen für vollkommen verrückt und meinte, ich solle bei ihm vorbeikommen, wenn ich es geschafft habe. Der rechnete wohl nicht damit, mich noch einmal wiederzusehen.
Aber andererseits habe ich natürlich auch viele Ermutigungen zu hören bekommen, z.B. von meinen EVS-Mädels, mit denen wir am Abend vorher noch Abschied gefeiert hatten. Deswegen war ich auch schon in Hauset bei Marlene und hatte es am nächsten Morgen bis zum Aachener Bahnhof auch nicht so weit. Noch dazu führte die Strecke in diese Richtung nur bergab, also war es ein sehr angenehmer Start der Tour.
In Aachen dann Ticket gekauft, ganz gemütlich mit dem Fahrstuhl auf den Bahnsteig gefahren und weil der Zug schon da stand hatte ich alle Zeit der Welt, mich im Fahrradabteil einzurichten. Für den Zug von Köln nach Koblenz waren zwar schon Störungen angesagt, wider Erwarten war jedoch alles pünktlich. Die einzige Störung bestand in dem vollkommen überfüllten Fahrradabteil, sodass ich mit einem anderen Herrn auf den nächsten Einstieg ausgewichen bin und wir die Räder dort im Eingangsbereich abgestellt haben. Immerhin so, dass die anderen Reisenden auch noch bequem daran vorbeikamen. Der dritte Zug von Koblenz nach Mainz hatte dann gar kein Fahrradabteil mehr und so verteilten sich die Räder der Fahrradreisenden alle gelichmäßig in den Durchgängen des Zuges, aber das ist ja anscheinend so gewollt. Aber wenn die Deutsche Bahn natürlich an solchen Problemen genauso intensiv arbeitet, wie an der Lösung, den überfüllten Regio von Aachen nach Köln zu entlasten, dann braucht einen nichts zu wundern. Weil besagter Regio früh und nachmittags im Berufsverkehr immer überfüllt ist, war das offizielle Statement der Bahn: Die Leute sollen doch lieber mittags fahren, da wär der Zug leerer. Merken die eigentlich noch irgendetwas?

Aber zurück nach Mainz. Um 14:08 Uhr angekommen stellte sich die Frage: Wie weit komme ich heute noch? Ein bisschen k.o. war ich schon nach der Zugfahrt, aber ich hoffte, an der frischen Luft würde sich das geben. Also rief ich in Worms an und beim dritten Anruf hatte ich Glück: Zimmer ist noch frei. Nun aber endlich losgeradelt!
Bei meinem Talent schaffte ich es natürlich, bereits nach 200 Metern die richtige Abzweigung zu verfehlen. Aber da ich ja irgendwie an den Rhein musste, hab ich mir dann einfach immer Wege gesucht, die bergab verliefen und auf diese Weise fand ich ihn dann auch, den Rhein. Dann war es auch nicht weiter schwer, dem richtigen Weg zu folgen: Einfach immer so weit links halten, dass man gerade nicht ins Wasser kippt. Auch deswegen mag ich Radwege an Flüssen entlang.
Das erste, was mir kurz hinter Mainz auffiel, war der unglaubliche Flugverkehr. Nicht alle fünf Minuten, sondern wirklich andauernd flogen die Maschinen über die Köpfe der Menschen hinweg. Da kann ich es mir vorstellen, dass die Anwohner es als unheimliche Stille empfanden, als wegen der Aschewolke des Eyjafjallajökull (ja, ich musste googeln, wie man den schreibt) einfach mal Ruhe war.
Kurz hinter Mainz war die Route einfach traumhaft. Links floss mir der blaugrüne Rhein entgegen und auf der rechten Seite gab es Weinberge bis zum Himmel. So sah es zumindest aus. Leider war diese Landschaft viel zu schnell durchfahren und es zeigte sich, wofür der Rhein auch noch bekannt ist: Industriegebiete. So durchfuhr ich das erste von vielen, vielen Industriegebieten. Zwischendurch gab es aber auch immer wieder schöne Blumenwiesen, was für eine Pracht im Sommer. Als ich gerade an so einer vorbeifahre, höre ich im MP3-Player „36° und es wird noch heißer…“. Ganz so viele waren es an diesem Tag zwar noch nicht, aber es war richtiges Sommerfeeling und es hat einfach richtig Freude gemacht, wieder unterwegs zu sein. 
Kurz hinter Mainz: Wunderschöne Route durch die Weinberge
 Ca. 20 km vor dem Ziel schwand die Freude wieder etwas und mein Wasser war auch fast alle. Aber manchmal muss man auch einfach Glück haben: In dem kleinen Örtchen Hamm fand ich ein Geschäft, was gerade noch 5 min geöffnet hatte. Also schnell rein und noch etwas Mineralwasser gekauft und eine Dose Mango für’s Abendessen. Einen dreiviertel Liter Wasser trank ich direkt vor der Ladentür und danach ging es weiter als hätte ich nicht Wasser getrunken, sondern „super bleifrei“ getankt; es lief wie geschmiert. Schließlich erreichte ich nach ca. 55 km die Pension „Zum grünen Baum“ in Herrnsheim kurz vor Worms. Sowohl über die Leute als auch über die Einrichtung konnte man sagen: Ein Gasthaus wie vor 30 Jahren. Unten eine Kneipe, in der man sich kannte und die Männer an der Bar vermutlich auch mindestens dreimal die Woche dort sind. Die Wirtin war auch schon ein älteres Semester, ebenso wie die Zimmer. Aber dafür war es sauber und günstig, was will man mehr. Im Nachhinein kann ich sagen, Unterkünfte ich solch einer Preislage hätte ich gerne öfter gehabt.
Nach diesem Tag und der vorherigen etwas kurzen Nacht, war ich nach dem Duschen und Essen zu nicht mehr viel in der Lage und fiel bald in den wohlverdienten Schlaf.

Die harten Fakten:
Strecke: von Mainz nach Herrnsheim bei Worms
Länge: 55 km
Unterkunft: Pension „Zum grünen Baum“
Preis: 23 Euro


Dienstag, 24.7.2012
Wer früh schläft, kann früher wieder aufstehen und so war ich um kurz vor 7 Uhr schon vor dem Wecker wach. Bis zum Frühstück um halb acht hatte ich daher schon alles zusammen gepackt, um möglichst früh loszufahren. Doch wie heißt es so schön: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Nachdem  ich noch einmal etwas Luft aufgepumpt hatte, merkte ich, dass das Hinterrad wieder ganz schön am hinteren Schutzblech schleifte. Ok, es wäre noch schlimmer, wenn es am vorderen Schutzblech schleifen würde, denn dann wäre die Anatomie des Fahrrades wohl vollkommen dahin. Aber ist trotzdem schon irgendwie doof. Da die von mir mitgeführten Werkzeuge und Kenntnisse der Fahrradreparatur nicht ausreichten um den Schaden zu beheben, beschloss ich, eine Fahrradwerkstatt aufzusuchen. Nun sind in meiner Radkarte zwar auch einige eingezeichnet, jedoch erwies sich das Auffinden selbiger als gar nicht so leicht. Warum findet man drei Küchenstudios, wenn man eigentlich eine Fahrradwerkstatt braucht? Aber wehe, man möchte mal spontan eine Küche kaufen…
Schließlich fand ich einen Fahrradladen mit Reparaturservice und stellte fest, ich war doch noch zu schnell gewesen. Öffnungszeiten erst ab 10 Uhr, also gut 20 Minuten warten. In dieser Zeit stellte ich dann fest, dass auf der nächsten Seite meines Radwegebuches auch die Adressen der Fahrradwerkstätten gestanden hätten. Naja, hinterher ist man immer schlauer, aber ich war ja sowieso noch zu früh…
Als ich dem Mitarbeiter des Ladens mein Problem dann schilderte, meinte er zunächst: „Da können wir so spontan nichts machen, sie können das Rad gerne bis 15 Uhr hier lassen.“ Was nun? Einen ganzen Tag verplempern? Oder so weiterfahren und die ganze Kraft verschenken und darauf warten, dass der Mantel oder das Lichtkabel komplett kaputt gehen? Ob ich an diesem Vormittag so bemitleidenswert aussah, weiß ich nicht, zumindest meinte der Verkäufer noch: „Wir können es uns ja mal ansehen.“ Eine ganze Weile hat der Mechaniker daran herum geschraubt, das komplette Hinterrad ausgebaut, Schutzblech versetzt und alles wieder zusammen gebastelt. Am Ende habe ich dafür sogar nur 5 Euro bezahlt. Das nenn ich mal „So viel Spaß für wenig Geld.“
Nun aber schleunigst raus aus Worms, schließlich war es bereits 11 Uhr und eigentlich hatte ich ja um 9 Uhr losfahren wollen. Natürlich hatte ich mal wieder einige Schwierigkeiten auf den Rheinradweg zurückzufinden, was dieses Mal aber nicht nur an mir lag, sondern auch an einer schlecht beschilderten Baustellenumleitung.
Das nächste Mal wurden meine Fähigkeiten zur Stadtdurchfahrt in Ludwigshafen getestet. Und mal abgesehen davon, dass Ludwigshafen jetzt nicht wirklich schön ist, hat das ganz gut geklappt. Zu meiner Verteidigung muss ich jetzt auch einmal erwähnen, dass meine Radkarte den Maßstab 1:75.000 hat, was zwar für das Wesentliche ausreicht, in Städten aber eben nicht. Da hilft dann nur noch eine Mischung aus Beschilderungen (wenn vorhanden), Himmelsrichtung (eigentlich immer vorhanden) und Intuition (meistens vorhanden, aber eben nicht immer).
In Altrip hinter Ludwigshafen war es dann Zeit für die Mittagspause. Als Picknickplätzchen hatte ich mir den Rheindeich ausgesucht. Noch einmal nachgedacht, wie weit ich denn noch kommen wollte und dann im Übernachtungsverzeichnis nach einer Unterkunft gesucht. Dabei stellte sich mir immer wieder eine Frage: Dieses Fahrradkartenbuch hatte ich mir extra gekauft, weil dort ein Übernachtungsverzeichnis enthalten ist. Inzwischen hatte ich aber festgestellt, dass dort kaum Übernachtungsmöglichkeiten für weniger als 30 Euro enthalten waren. Nun frage ich mich, ob es von den günstigeren Zimmern einfach nur noch so wenig gibt oder ob sie in dem Buch nur nicht drin stehen. Wenn ich eine Radtour mache, brauche ich ein Bett, eine Dusche und als Luxus nehme ich meistens das Frühstück dazu. Ich brauche aber weder einen Fernseher im Zimmer, noch die Dusche. Und ich renne auch gerne nachts zwei Treppen runter zur Toilette, wenn ich dafür weniger zahle. Aber anscheinend steht der Fahrradtourist heutzutage eher auf gehobene Hotels. Zumindest stehen davon reichlich im Übernachtungsverzeichnis drin. Demzufolge gestaltete sich meine Unterkunftssuche meistens folgendermaßen: In der Mittagspause schätzte ich  ab, wie weit ich an dem jeweiligen Tag noch kommen würde, suchte dann  nach der günstigsten Pension o. ä, die dort in der Gegend angegeben war und versuchte diese telefonisch zu erreichen. In diesem Fall fiel die Wahl auf ein Bed & Breakfast in Germersheim. Das hieß also noch ca. 40 km. Die hab ich doch am Nachmittag des Vortages auch locker geschafft. Dabei hatte ich nur zwei Dinge nicht ganz bedacht: Erstens war es nicht ganz so warm gewesen und zweitens war ich Montagvormittag nicht Rad gefahren.
Nach relativ kurzer Mittagspause fuhr ich ein paar Kilometer und beschloss dann aber, mir doch noch mal eine Bank für eine Nachmittagssiesta zu suchen. Memo an mich selbst: nächstes Mal längere Mittagspause, besonders wenn es so warm ist. Aber wenigstens hatte ich an diesem Tag ausreichend Wasser dabei, man ist ja lernfähig ;-)
Frisch ausgeruht (mehr oder weniger) ging es der Sonne entgegen (auch mehr oder weniger). Dabei habe ich noch Speyer durchquert, eine Stadt, die bestimmt sehr sehenswert ist: der Kaiserdom, das Sealife-Center, das Technikmuseum… An allem vorbeigefahren und für durchaus sehenswert befunden.
Ich muss an dieser Stelle mal betonen, dass diese Fahrradtour in gewisser Hinsicht für mich auch anders ist als vorangegangene Touren. Zum einen natürlich, weil es meine erste Solo-Tour ist. Und außerdem ist das primäre Ziel, Freitag oder Samstag in Ziefen bei Basel anzukommen. Vieles andere, wie z.B. die Besichtigung von Städten wird dem untergeordnet. Das macht alleine sowieso nicht so viel Spaß. Demnach haben die gefahrenen Tageskilometer natürlich auch einen höheren Stellenwert als bei den Touren, die ich bis jetzt gefahren bin.

In Germersheim angekommen, habe ich meine luxuriöses Zimmer bezogen (mit Fernseher). Dusche war zwar auf dem Gang, aber wen stört das, wenn man nicht eine Dusche im Zimmer, sondern gleich drei zur Auswahl hat. Die anderen Gäste waren noch nicht da, deswegen hatte ich sie alle für mich alleine. Noch ein weiterer Luxus: Ich durfte den Kühlschrank mitbenutzen, was zur Folge hatte, dass Käse und Schokokekse wieder in die solide Phase übergingen, wenn auch die Entropie inzwischen etwas größer war, als im Originalzustand der Lebensmittel.
Ich habe dann erst einmal eingekauft, schließlich hatte ich ja nun einen Kühlschrank. Sogar zu einem kleinen Stadtspaziergang hat die Energie noch gereicht, das war’s dann aber auch.
Die Rechnerei für diesen Tag ergab: 81 km + einige Irrfahrten in Worms. Rechnerei übrigens deshalb, weil ich keinen Kilometerzähler am Rad habe, sondern die einzelnen Kilometerangaben  aus der Karte immer zusammen addiere, hoffentlich einigermaßen richtig nach den Anstrengungen des Tages.

Für die Statistiker:
Strecke: von Herrnsheim bei Worms nach Germersheim
Länge: 81 km
Unterkunft: Bed & Breakfast Jochem
Preis: 30 Euro


Mittwoch, 25.7.2012
Der dritte Tag der Tour war fast vorbei und ich saß beim Schreiben neben einer Engelstrompete in der untergehenden Sonne und ließ mich betörend beduften. Kann man davon eigentlich high werden?
Wenigstens bin ich an diesem Tag mal einigermaßen früh und ohne weitere Komplikationen losgekommen. Und da Germersheim ja jetzt keine Großstadt ist, fand ich auch den Rheinradweg schnell wieder. Was war das für ein wunderschöner Morgen: Der Radweg führte direkt am blaugrün dahinfließenden Rhein entlang (zumindest die ersten Kilometer), es waren kaum Menschen unterwegs und es war noch angenehm kühl. Einer der schönsten Streckenabschnitte überhaupt. Vom Schornstein einer alten Ziegelei blickte eine Storchenfamilie auf mich herab. Es war schon fast kitschig, aber ich würde es mal als „Idylle“ bezeichnen. Für solche Momente lohnt sich die ganze Tour. Das Storchenpaar war übrigens das erste von bestimmt 10 weiteren, die mir an diesem Tag begegneten.
Storchenfamilie auf dem Dach einer alten Ziegelei
Leider ging die Strecke nicht ganz so schön weiter. Da an einem Deichabschnitt gebaut wurde, musste man zwischendurch auf das „bergige“ Umland ausweichen. Kurz vor Wörth dann noch eine kleine Kuriosität: ein Hubschrauber landete keine 100 Meter vor mir auf dem Fahrradweg. Da in der Nähe auch gerade gebaut wurde, nehme ich an, dass irgendwelches Material damit transportiert wurde. Die Arbeiter gaben mir durch Winken zu verstehen, dass ich den Schotterweg daneben benutzen sollte, um weiterzufahren, aber natürlich musste ich erst schnell noch ein Foto machen. 

In Wörth fuhr ich durch ein großes Einkaufsgebiet, wo es unter anderem auch einen Intersport gab. Kurz dachte ich darüber nach, mir noch schnell eine Fahrradhose mit solchen Gelpolstern zu kaufen. So blöde die Dinger auch aussehen, ich glaube, der Kehrseite täten sie doch ganz gut, aber ich will da jetzt nicht weiter ins Detail gehen. Hab ich dann aber doch nicht gemacht, weil ich ja dann das bepackte Fahrrad vorm Laden hätte stehen lassen müssen und das mache ich immer nur ungern, auch wenn es sich manchmal nicht verhindern lässt.
Mal abgesehen von einem etwas schmerzenden Hinterteil ging es mir richtig gut. Bis dahin keinen Muskelkater und nur an einigen Stellen etwas Sonnenbrand. An den Armen konnte ich schon die Ärmellängen der T-Shirts, die ich an den einzelnen Tagen getragen hatte, ablesen und an den Füßen zeichneten sich so langsam die Riemen der Sandalen ab. Mit der Wärme (so um die 30 bis 35°C) kam ich eigentlich ganz gut klar. Es war zwar wirklich ganz schön heiß und die meiste Zeit führte der Weg auf dem Rheindeich in der prallen Sonne entlang, aber kein Grund sich zu beschweren. Ein kluger Mann hat mal gesagt: „Wer meckert, kommt ins Heim, wer mehr meckert, wird Heimleiter.“ und deswegen freute ich mich einfach darüber, dass endlich Sommer war und nicht wie bis dahin in Belgien der Sommersonnenschein in dicken Tropfen vom Himmel fiel. Ich hatte inzwischen jeden Tag so an die 4 Liter Wasser dabei und hab mittags zwischen ca. 13 Uhr und 15 Uhr eine längere Pause gemacht.
Meistens war der Weg relativ einfach zu finden: immer geradeaus.
In Wörth, kurz hinter diesem Einkaufsgebiet, das ich doch ohne neue Fahrradhose verlassen hab, wechselte ich die Rheinseite. Habt ihr schon einmal auf einer stark befahrenen Brücke Halt gemacht? So stelle ich mir ein Erdbeben vor, hat ganz schön gewackelt. Also schnell ein Foto und dann weiter. 
Bis jetzt war der Rhein ja immer links von mir. Ich bin zwar auf der linken Rheinseite gefahren und damit wäre der Rhein ja eigentlich rechts, aber da ich flussaufwärts gefahren bin, war er halt links. Nun aber eben nicht mehr: Von der linken Rheinseite auf die rechte Rheinseite gewechselt ist der Rhein jetzt rechts von mir. Alles klar?
Kurz nach der Rheinbrücke machte ich Pause an einem sehr einsamen Feldrand und hielt gemeinsam mit den Mücken mein Mittagsmahl. Beim Telefonieren nach Unterkünften rief ich in einer Pension an, die mir ein Zimmer für 34 Euro inkl. Frühstück versprach. So ganz zufrieden war ich mit dem Preis zwar nicht, aber was sollte ich machen. Eine halbe Stunde später klingelte allerdings mein Handy und die Wirtsleute der Pension, in der ich gerade angerufen hatte, boten mir ein anderes Zimmer an. Sie vermieteten das normalerweise nicht, aber weil für das erste Zimmer noch andere Gäste angefragt hatten, würden sie mir für 28 Euro eben dieses andere Zimmer fertig machen. Na prima, geht doch. Als ich schließlich in Rheinmünster-Stollhofen ankam, traf ich auch den Grund für die Zimmerverlegung: Ein Radlerpärchen, was den Rheinradweg von Süden nach Norden fuhr. Allerdings wirkten sie (zumindest die Frau) ziemlich unzufrieden. Der Weg führte ja nur über Schotter, das führe sich so blöd und überhaupt hatte man gar keine Möglichkeit mal einzukaufen oder einzukehren, weil die Ortschaften alle abseits des Radwegs liegen. Na was für eine Überraschung, immerhin steht das auch alles in dem Radbuch drin (sie hatten dasselbe wie ich). Wenn der Weg durch die Ortschaften geführt hätte, hätte sie sich bestimmt beschwert, dass sie so selten am Wasser fahren kann. Aber gut, wenn die Dame lieber durch asphaltierte Industriegebiete fährt, dann würde sie ja in den nächsten Tagen noch reichlich Gelegenheit dazu haben.  

Aber da sie mich darauf hingewiesen hatten, dass die Einkaufsmöglichkeiten etwas knapp sind auf dem nächsten Streckenabschnitt, versuchte ich noch meinen Getränkevorrat aufzufüllen. Zwar trinke ich auch einfach Leitungswasser, aber wenn man den ganzen Tag lauwarme Plörre hatte, ist man abends auch mal froh über irgendetwas anderes. An einer Ecke entdeckte ich drei Hinweisschilder: „Getränkemarkt“, „Lotto“, „Post“, dort war anscheinend das Shoppingzentrum von Stollhofen. Am Ende der Straße stellte ich fest, dass damit nur ein Laden gemeint war, auf den alles zutraf, aber egal, es gab Wasser, Apfelschorle (beide kühl und mit Kohlensäure!!!) und sogar eine Postkarte von Rheinmünster. Es ist unglaublich, was man an einem Tag so wegtrinken kann. Tagsüber so drei bis vier Liter und abends mindestens noch einmal einer. Und da tagsüber alles, was man isst und trinkt eher lauwarm ist, genießt man jeden Schluck oder jedes Stück gekühlter Nahrung. Ansonsten gibt es Bratäpfel, Schmelzkäse und Kochbananen…
Den Abend genoss ich dann, wie eingangs erwähnt, neben der Engelstrompete im Garten. Das vermeintlich schlechtere Zimmer stellte sich übrigens als riesiges Dreibettzimmer heraus. Normalerweise wohnen dort wohl zwei Arbeiter auf Montage drin, aber die waren nicht da, deswegen konnte ich dort ein Bett haben. Letztendlich hatte ich die ganze Kelleretage für mich, inklusive Kühlschrank, Aufenthaltsraum mit Fernseher und Sauna. Gut, der Bedarf nach der Sauna hielt sich bei mir in Grenzen, aber sie wäre da gewesen.

Die Daten von Mittwoch:
Strecke: von Germersheim nach Rheinmünster-Stollhofen
Länge: 82 km
Unterkunft: Pension Hobelspan
Preis: 28 Euro

Donnerstag, 26.7.2012
Wenn gestern der Tag der Störche war, dann war dieser Tag der Tag der Freischneider, Rasentrimmer oder wie auch immer sie heißen mögen. Nach dem Laubpuster das zweitnervigste Gartengerät überhaupt. Es fing schon beim Frühstück an. Sehr liebevoll war es draußen im Garten gedeckt und sogar die aktuelle Tageszeitung wurde mir an den Tisch gebracht. Aber da im Leben nie alles perfekt ist, war die Geräuschkulisse suboptimal, eben aufgrund eines Rasentrimmers, mit dem der Rand von dem Maisfeld nebenan wieder in Form gebracht wurde.
Nach dem Frühstück bin ich aufgrund der Warnung des Radlerpärchens vom Vortag nicht sofort auf den Radweg gefahren, sondern in den Nachbarort zum Supermarkt um meine Getränke- und Essensvorräte wieder aufzufüllen. Die Getränke von gestern Abend waren schon wieder alle.
Immer weiter Richtung Süden erreiche ich bald die Gegend um Straßbourg. Um wenigstens einmal in Frankreich gewesen zu sein, fuhr ich von Kehl über die Europabrücke rüber nach Straßbourg. „Europabrücke“ klang  zwar echt pompös, war an sich aber eher mickrig. Dagegen war die neue Rheinbrücke „Passerelle des Deux Rives“, über die ich nach 500 Metern Frankreich wieder nach Deutschland zurückkehrte schon sehenswerter. Straßbourg selbst ist sicher auch sehenswert, aber ich wollte ja in die Schweiz und nicht nach Frankreich, also weiter.
Für die Mittagspause fand ich dieses Mal ein besonders schönes Plätzchen: mit Tisch direkt am See. Die Lebensmittel hatten sogar noch eine ganz annehmbare Temperatur. Morgens einkaufen war keine schlechte Idee und wenn man die Sachen dann in die Fleecejacke einwickelte, blieben sie einigermaßen kühl und man hatte das Gefühl, die Jacke wenigstens nicht umsonst mitgenommen zu haben. Nach dem Essen bin ich auch noch kurz in den See gehopst. Unglaublich, wie erfrischend das war, wenn die Sonnencreme-Schweiß-Mischung mal kühl abgespült wurde, aber auch unglaublich, wie schnell dieser Erfrischungseffekt wieder dahin war und alles so war, wie vorher. Was irgendwie nicht so ganz funktionierte war die Unterkunftssuche. Überall, wo ich anrief, waren die Pensionen schon voll und die, bei denen ich nicht anrief, waren eh viel zu teuer. Katrin, die ich anrufen wollte, um sie auf Internetsuche nach Übernachtungsmöglichkeiten zu schicken, erreichte ich auch nicht. Also beschloss ich erst einmal nach Rheinhausen weiterzufahren und mich dort mit dem Problem noch einmal zu beschäftigen. Unterwegs entschied ich mich aber doch noch anders: In Sasbach am Kaiserstuhl gab es noch die Möglichkeit ein Zimmer zu reservieren. War zwar mit 35 Euro nicht gerade günstig, bedeutete aber auch, dass ich es am nächsten Tag schon schaffen könnte, in der Schweiz anzukommen. Allerdings hatte ich nun noch ein ganzes Stück Strecke vor mir, aber mit dem Gasthaus hatte ich vereinbart, dass sie mindestens bis halb neun auf mich warten würden. In Anbetracht der Tatsache, dass es aber eine Tagesetappe von ca. 100 km werden würde, verließ ich dann mal kurz die Veloroute Rhein (wie der Radweg offiziell heißt) und fuhr ein Stück den Rheinterrassenweg, einfach weil es ein paar Kilometer kürzer war. Und schließlich kam ich dann auch an. Belohnt wurde ich mit einem tollen Zimmer (wieder mal mit Fernseher), wo ich mich nicht einmal traute, mich aufs Bett zu setzen, sondern gleich vorsichtig zur Dusche schwebte, um ja nichts dreckig zu machen. Dusche und WC waren sogar gleich auf dem Zimmer, ach was war ich doch verwöhnt auf dieser Tour.
Ein bisschen Landschaft an einem Altarm vom Rhein.

Eine große Raupe querte vor mir den Weg. Das Heft daneben ist so groß, wie eine Postkarte.
Der Donnerstag in Kurzfassung:
Strecke: von Rheinmünster-Stollhofen nach Sasbach am Kaiserstuhl
Länge: ca. 100 km
Unterkunft: Gasthof Löwen
Preis: 35,60 Euro

Freitag, 27.7.2012
Die Schweiz ist heute das große Ziel!
Nach einem schönen Frühstück und dem Abschied von meinem Luxuszimmer hieß es wieder einmal zurück auf den Rheinradweg finden. Aber das gelang mir dieses Mal zum Glück recht schnell und um 9.15 Uhr war ich wieder auf der Piste.
Die ersten 1,5 Stunden waren von den äußeren Bedingungen sowieso immer am angenehmsten zum Fahren. Es war noch verhältnismäßig kühl und man traf nicht so viele andere Radfahrer. So ab halb elf war der Weg dann meistens ziemlich bevölkert und ich fragte mich, wo die Leute alle herkamen ;-)
Auf der anderen Seite waren die ersten 10 Tageskilometer auch immer ein bisschen blöde, weil ich doch immer eine Weile brauchte, um mich „einzufahren“. Das ist schon ein Widerspruch, wenn ich einerseits schreibe, das erste Stück ist schön zu fahren und andererseits, dass es meistens doch nicht so gut läuft, aber es kommt halt darauf an, was man betrachtet.
An diesem Tag brauchte ich auf jeden Fall noch ein bisschen länger, irgendwie kam ich gar nicht so richtig in Gang. Aber was soll’s, die Strecke wurde ja durch Jammern nicht kürzer, da half nur weiterfahren und irgendwann ging es dann auch. Der Weg führte immer schön auf dem Deich entlang, und auf diesem Abschnitt sogar so, dass man relativ häufig im Schatten fuhr. Nach ca. 45 km dann Mittagspause. Es war 12.45 Uhr und inzwischen schon wieder brütend heiß. Sogar wenn man einfach nur im Schatten lag, war es eigentlich für alles zu warm. Da fehlte dann eben der Fahrtwind. Nach gut einer Stunde bin ich dann wieder losgefahren, weil der Schatten von meinem Plätzchen auf einer Lichtung weitergewandert war. Aber ich bin nicht weit gekommen, nur bis zur nächsten Bank im Schatten. Es war mir einfach noch ZU warm zum Fahren. Nach einem kleinen Nickerchen auf erwähnter Bank ging es dann aber doch weiter, schließlich hatte ich ja noch ein Ziel zu erreichen. Immer zwischen Rhein und Autobahn, da kann man sich ja eigentlich nicht verfahren, das dachte ich mir. Dachten sich bestimmt auch die beiden Schweizer, die sich auf einmal mit mir auf dem kleinen Trampelpfad voller Brennnesseln wiederfanden. Das war definitiv nicht mehr der richtige Radweg, aber wo war er? Ein bisschen ratlos standen wir da, weil wir auch nicht wirklich wussten, an welcher Stelle wir den richtigen Weg verloren hatten. Schließlich ließ ich mein Fahrrad erst einmal liegen und kundschaftete zu Fuß weiter, weil das deutlich einfacher ging. Und siehe da, ich traf auf einen Mann, der mir versicherte, auf dem Weg, auf dem ich unterwegs war, würde man wieder auf den Deichweg kommen. Ich also zurück zu den Schweizern und zu meinem Rad und dann schoben wir die Räder durch das letzte Waldstück. Dabei gab’s für die sonnenverbrannten Füße auch noch eine Brennnesselkur. Wenn denn, dann auch richtig. Als wir wieder auf dem richtigen Weg waren, bedankten sich die Schweizer noch und radelten davon, sie waren halt doch normalerweise etwas schneller unterwegs als ich.
An diesem Abschnitt des Rheins wurde ziemlich viel gebadet. Immer wieder konnte man kleine Pfade sehen, die vom Deich zum Wasser hinunterführen: oben auf dem Deich standen einige Fahrräder, da wusste man, dass unten besetzt war.
Eigentlich wollte ich ja wenigstens mal die Füße ins Wasser halten, aber ich fand keine geeignete Stelle, deswegen war ich froh, als ich an eine kleine Furt gelangte, wo man das Fahrrad durch schieben musste. Was war das herrlich, Füße und Arme mal kurz ins Wasser zu halten. So erfrischt ging es nun immer weiter Richtung Basel und dann mit dem Rad über die Grenze. Ich habe es bis in die Schweiz geschafft!!!
Aber wie nun weiter? Meine Karte für den Rheinradweg hörte in Basel auf und Stadtfahrten waren sowieso nicht so ganz mein Ding. Beim Einfahren in die Stadt wusste ich ja meistens noch, wo ich war, die Schwierigkeit lag darin, den richtigen Weg raus aus der Stadt zu finden. Eine Karte mit einem Maßstab von 1:150.000 zeigt einem auch nicht wirklich viele Details, die einem helfen könnten.
Basel war anstrengend, es war immer noch brütend heiß, ich wusste nicht so richtig, wo ich hin musste (immerhin wusste ich grad noch, wo ich war), ich war ziemlich k.o. und wusste, der bergigste Teil dieses Tages lag noch vor mir. Ich war grad richtig in einer „Alles-ist-doof-Stimmung“ und überlegte, Katrin anzurufen, damit sie mich abholte. Sie war an diesem Tag auch in der Nähe von Basel, es wäre also kein allzu großer Umweg für sie gewesen, aber es gab einige Dinge, die mich davon abhielten:
Erstens: der eigene Ehrgeiz. Nun hatte ich es so weit geschafft, und würde doch nicht so kurz vor dem Ziel aufgeben. Schließlich hatte ich ja auch noch eine Weile Zeit, und musste nicht um 19 Uhr schon auf der Matte stehen.
Zweitens: Wenn ich mich jetzt abholen ließe, müsste das Rad erst einmal in Basel bleiben und ich müsste irgendwann extra wieder in die Stadt fahren, um es abzuholen. Das wär auch unpraktisch.
Drittens: Die Schweizer Handytarife. Gerade als ich in meine Überlegungen vertieft war, erhielt ich die Info-SMS über die Auslandstarife. Ein Anruf hätte mich demnach 1,53€ pro Minute gekostet. Und damit war die Entscheidung endgültig gefallen, ich würde heute noch bis nach Ziefen kommen. Die spinnen doch, die Schweizer.
Während mir das alles so durch den Kopf ging, saß ich auf einer schattigen Bank am Rhein, tankte noch ein bisschen Energie in Form von Banane, Joghurt und Wasser und sah den Rheinschwimmern zu. Man kann in Basel einfach an bestimmten Stellen ins Wasser springen und sich fast durch die gesamte Innenstadt treiben lassen. Das sieht schon echt lustig aus und scheint auch viel Spaß zu machen. Aber nun musste ich wirklich langsam weiter, den Weg aus Basel finden. Letztendlich fand ich diesen dann glücklicherweise auch. Auf dem Weg dorthin kam ich an einer Temperaturanzeige vorbei, die um kurz nach 18 Uhr 38°C anzeigte.
Der Weg war, obwohl ich ja inzwischen in der Schweiz war, auch noch einigermaßen eben. Ein Glück, denn Steigungen hätte ich wohl nicht mehr bewältigen können. Beim Geradefahren war alles gut, aber beim kleinsten Anstieg merkte ich, dass ich doch etwas Muskelkater in den Oberschenkel hatte. Im letzten größeren Ort vor meinem Ziel hatte ich abermals einige Schwierigkeiten, die richtige Taleinfahrt zu finden und da ich mich auf keine Fall noch einmal verfahren wollte, blieb ich einfach auf der Hauptstraße und suchte den Radweg gar nicht erst. Keine Experimente auf den letzten Metern!
In Ziefen wusste ich immerhin noch, dass ich hinter der Post nach rechts abbiegen musste. Auf dem allerletzten Stück kam mir Jörg dann nach einem kurzen Anruf entgegen, um mir bis zur Hofeinfahrt zu helfen.

Die letzten Zahlen:
Strecke: von Sasbach nach Ziefen
Länge: ca. 105 km

Fazit:
Am Anfang der Reise war ich ja ein bisschen unsicher, wie das so ist, alleine unterwegs zu sein. Im Nachhinein kann ich sagen: Es ist auf jeden Fall eine Erfahrung wert. Es ist wie meistens im Leben: Ob man nun allein oder zu mehreren fährt, alles hat seine Vor- und Nachteile. Ich würde es auf jeden Fall wieder machen, wenn sich keine Begleitung findet. Und eine Strecke hab ich auch schon im Auge: Auf der Hin- und Rückfahrt mit dem Zug bin ich von Mainz nach Koblenz gefahren, also von Mainz nach Norden, das war eine wunderschöne Strecke. Und wenn man schon in die Richtung unterwegs ist, könnte man ja auch gleich nach Rotterdam weiterfahren…

2 Kommentare:

  1. Puh, da hast du uns dieses Mal aber (wieder mal??) viel zu lesen aufgegeben. Aber ich hab mich gefreut!!!! (auch wenn ich nebenbei gleich Vormittags-Sport betrieben hab: immer vom Notebook zur Deutschland-Karte um die Route zu verfolgen, die hängt aber mittlerweile im Arbeitszimmer und nicht mehr im kleinen Zimmer, da gehört sowas ja nun bald nicht mehr hin und somit war dann der Weg etwas kürzer, leider waren nicht ganz alle Orte drauf, aber so ungefähr konnte ich dir folgen)
    Und ich konnte zumindest in vielen Dingen mitfühlen. 2 Dinge:
    - die Zimmer-Preise waren dort ja wirklich ganz schön saftig. Aber vielleicht liegt es auch an der Gegend, hab mich gestern mit Anja getroffen (die wohnt ja in Stuttgart) und sie hat mir zum Beispiel erzählt, dass normal nur Haare schneiden ohne irgendwas dazu bei ihr auch über 40 € kostet, also ich zahle hier nicht so viel...
    - und wärst du zu zweit gefahren (na du weißt schon wie ich das mein), dann hättest du jetzt vielleicht wahrscheinlich eine Radl-Hose weil deine Begleitperson ja zum Wachpersonal hätte werden können....
    Na denn
    die Tine-Biene

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  2. Hi Tine, danke für deinen Kommentar. Dann hast du ja deinen Frühsport für heute erledigt, musst ja auch ein bisschen in Bewegung bleiben :-) Tja, bei den Preisen kann man halt nichts machen. Wie gesagt, das ist einer der Nachteile, wenn man alleine unterwegs ist, weil man immer Einzelzimmer bezahlen muss. Und du hast recht, vermutlich hätte ich dann eine Radl-Hose :-) Nun muss ich dran denken, mir rechtzeitig vor der nächsten Tour eine zu kaufen. Ich hoffe ja, dass wir auch nochmal eine gemeinsame Tour schaffen. Vielleicht nicht gerade im nächsten Jahr, aber es gibt ja auch sehr schöne Kinderanhänger für's Rad :-)

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