Montag, 23.7.2012
Dies sollte sie nun werden: meine erste Fahrradtour, die ich
alleine fahre. Von Mainz nach Basel sollte es gehen und dann noch das letzte
Stückchen weiter nach Ziefen zu Ines und Jörg, meiner Patentante und ihrem
Mann, die für den Samstag eine große Familienfeier geplant hatten. Natürlich
war ich aufgeregt und die Worte einiger Menschen in meiner Umgebung trugen
nicht gerade zur Beruhigung bei. So erklärte mich zum Beispiel der
Bahnhofsmitarbeiter in Eupen für vollkommen verrückt und meinte, ich solle bei
ihm vorbeikommen, wenn ich es geschafft habe. Der rechnete wohl nicht damit,
mich noch einmal wiederzusehen.
Aber andererseits habe ich natürlich auch viele Ermutigungen
zu hören bekommen, z.B. von meinen EVS-Mädels, mit denen wir am Abend vorher
noch Abschied gefeiert hatten. Deswegen war ich auch schon in Hauset bei
Marlene und hatte es am nächsten Morgen bis zum Aachener Bahnhof auch nicht so
weit. Noch dazu führte die Strecke in diese Richtung nur bergab, also war es
ein sehr angenehmer Start der Tour.
In Aachen dann Ticket gekauft, ganz gemütlich mit dem
Fahrstuhl auf den Bahnsteig gefahren und weil der Zug schon da stand hatte ich
alle Zeit der Welt, mich im Fahrradabteil einzurichten. Für den Zug von Köln
nach Koblenz waren zwar schon Störungen angesagt, wider Erwarten war jedoch
alles pünktlich. Die einzige Störung bestand in dem vollkommen überfüllten
Fahrradabteil, sodass ich mit einem anderen Herrn auf den nächsten Einstieg
ausgewichen bin und wir die Räder dort im Eingangsbereich abgestellt haben.
Immerhin so, dass die anderen Reisenden auch noch bequem daran vorbeikamen. Der
dritte Zug von Koblenz nach Mainz hatte dann gar kein Fahrradabteil mehr und so
verteilten sich die Räder der Fahrradreisenden alle gelichmäßig in den
Durchgängen des Zuges, aber das ist ja anscheinend so gewollt. Aber wenn die
Deutsche Bahn natürlich an solchen Problemen genauso intensiv arbeitet, wie an
der Lösung, den überfüllten Regio von Aachen nach Köln zu entlasten, dann
braucht einen nichts zu wundern. Weil besagter Regio früh und nachmittags im
Berufsverkehr immer überfüllt ist, war das offizielle Statement der Bahn: Die
Leute sollen doch lieber mittags fahren, da wär der Zug leerer. Merken die
eigentlich noch irgendetwas?
Aber zurück nach Mainz. Um 14:08 Uhr angekommen stellte sich
die Frage: Wie weit komme ich heute noch? Ein bisschen k.o. war ich schon nach
der Zugfahrt, aber ich hoffte, an der frischen Luft würde sich das geben. Also
rief ich in Worms an und beim dritten Anruf hatte ich Glück: Zimmer ist noch
frei. Nun aber endlich losgeradelt!
Bei meinem Talent schaffte ich es natürlich, bereits nach
200 Metern die richtige Abzweigung zu verfehlen. Aber da ich ja irgendwie an
den Rhein musste, hab ich mir dann einfach immer Wege gesucht, die bergab
verliefen und auf diese Weise fand ich ihn dann auch, den Rhein. Dann war es
auch nicht weiter schwer, dem richtigen Weg zu folgen: Einfach immer so weit
links halten, dass man gerade nicht ins Wasser kippt. Auch deswegen mag ich
Radwege an Flüssen entlang.
Das erste, was mir kurz hinter Mainz auffiel, war der
unglaubliche Flugverkehr. Nicht alle fünf Minuten, sondern wirklich andauernd
flogen die Maschinen über die Köpfe der Menschen hinweg. Da kann ich es mir
vorstellen, dass die Anwohner es als unheimliche Stille empfanden, als wegen
der Aschewolke des Eyjafjallajökull (ja, ich musste googeln, wie man den
schreibt) einfach mal Ruhe war.
Kurz hinter Mainz war die Route einfach traumhaft. Links
floss mir der blaugrüne Rhein entgegen und auf der rechten Seite gab es
Weinberge bis zum Himmel. So sah es zumindest aus. Leider war diese Landschaft
viel zu schnell durchfahren und es zeigte sich, wofür der Rhein auch noch
bekannt ist: Industriegebiete. So durchfuhr ich das erste von vielen, vielen
Industriegebieten. Zwischendurch gab es aber auch immer wieder schöne
Blumenwiesen, was für eine Pracht im Sommer. Als ich gerade an so einer
vorbeifahre, höre ich im MP3-Player „36° und es wird noch heißer…“. Ganz so
viele waren es an diesem Tag zwar noch nicht, aber es war richtiges
Sommerfeeling und es hat einfach richtig Freude gemacht, wieder unterwegs zu
sein.
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| Kurz hinter Mainz: Wunderschöne Route durch die Weinberge |
Ca. 20 km vor dem Ziel schwand die Freude wieder etwas und
mein Wasser war auch fast alle. Aber manchmal muss man auch einfach Glück
haben: In dem kleinen Örtchen Hamm fand ich ein Geschäft, was gerade noch 5 min
geöffnet hatte. Also schnell rein und noch etwas Mineralwasser gekauft und eine
Dose Mango für’s Abendessen. Einen dreiviertel Liter Wasser trank ich direkt
vor der Ladentür und danach ging es weiter als hätte ich nicht Wasser
getrunken, sondern „super bleifrei“ getankt; es lief wie geschmiert.
Schließlich erreichte ich nach ca. 55 km die Pension „Zum grünen Baum“ in
Herrnsheim kurz vor Worms. Sowohl über die Leute als auch über die Einrichtung
konnte man sagen: Ein Gasthaus wie vor 30 Jahren. Unten eine Kneipe, in der man
sich kannte und die Männer an der Bar vermutlich auch mindestens dreimal die
Woche dort sind. Die Wirtin war auch schon ein älteres Semester, ebenso wie die
Zimmer. Aber dafür war es sauber und günstig, was will man mehr. Im Nachhinein
kann ich sagen, Unterkünfte ich solch einer Preislage hätte ich gerne öfter
gehabt.
Nach diesem Tag und der vorherigen etwas kurzen Nacht, war
ich nach dem Duschen und Essen zu nicht mehr viel in der Lage und fiel bald in
den wohlverdienten Schlaf.
Die harten Fakten:
Strecke: von Mainz nach Herrnsheim bei Worms
Länge: 55 km
Unterkunft: Pension „Zum grünen Baum“
Preis: 23 Euro
Dienstag, 24.7.2012
Wer früh schläft, kann früher wieder aufstehen und so war
ich um kurz vor 7 Uhr schon vor dem Wecker wach. Bis zum Frühstück um halb acht
hatte ich daher schon alles zusammen gepackt, um möglichst früh loszufahren.
Doch wie heißt es so schön: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Nachdem ich noch einmal etwas Luft
aufgepumpt hatte, merkte ich, dass das Hinterrad wieder ganz schön am hinteren
Schutzblech schleifte. Ok, es wäre noch schlimmer, wenn es am vorderen
Schutzblech schleifen würde, denn dann wäre die Anatomie des Fahrrades wohl
vollkommen dahin. Aber ist trotzdem schon irgendwie doof. Da die von mir
mitgeführten Werkzeuge und Kenntnisse der Fahrradreparatur nicht ausreichten um
den Schaden zu beheben, beschloss ich, eine Fahrradwerkstatt aufzusuchen. Nun
sind in meiner Radkarte zwar auch einige eingezeichnet, jedoch erwies sich das
Auffinden selbiger als gar nicht so leicht. Warum findet man drei
Küchenstudios, wenn man eigentlich eine Fahrradwerkstatt braucht? Aber wehe,
man möchte mal spontan eine Küche kaufen…
Schließlich fand ich einen Fahrradladen mit Reparaturservice
und stellte fest, ich war doch noch zu schnell gewesen. Öffnungszeiten erst ab
10 Uhr, also gut 20 Minuten warten. In dieser Zeit stellte ich dann fest, dass
auf der nächsten Seite meines Radwegebuches auch die Adressen der
Fahrradwerkstätten gestanden hätten. Naja, hinterher ist man immer schlauer,
aber ich war ja sowieso noch zu früh…
Als ich dem Mitarbeiter des Ladens mein Problem dann
schilderte, meinte er zunächst: „Da können wir so spontan nichts machen, sie
können das Rad gerne bis 15 Uhr hier lassen.“ Was nun? Einen ganzen Tag
verplempern? Oder so weiterfahren und die ganze Kraft verschenken und darauf
warten, dass der Mantel oder das Lichtkabel komplett kaputt gehen? Ob ich an
diesem Vormittag so bemitleidenswert aussah, weiß ich nicht, zumindest meinte
der Verkäufer noch: „Wir können es uns ja mal ansehen.“ Eine ganze Weile hat
der Mechaniker daran herum geschraubt, das komplette Hinterrad ausgebaut,
Schutzblech versetzt und alles wieder zusammen gebastelt. Am Ende habe ich
dafür sogar nur 5 Euro bezahlt. Das nenn ich mal „So viel Spaß für wenig Geld.“
Nun aber schleunigst raus aus Worms, schließlich war es
bereits 11 Uhr und eigentlich hatte ich ja um 9 Uhr losfahren wollen. Natürlich
hatte ich mal wieder einige Schwierigkeiten auf den Rheinradweg zurückzufinden,
was dieses Mal aber nicht nur an mir lag, sondern auch an einer schlecht
beschilderten Baustellenumleitung.
Das nächste Mal wurden meine Fähigkeiten zur Stadtdurchfahrt
in Ludwigshafen getestet. Und mal abgesehen davon, dass Ludwigshafen jetzt
nicht wirklich schön ist, hat das ganz gut geklappt. Zu meiner Verteidigung
muss ich jetzt auch einmal erwähnen, dass meine Radkarte den Maßstab 1:75.000
hat, was zwar für das Wesentliche ausreicht, in Städten aber eben nicht. Da
hilft dann nur noch eine Mischung aus Beschilderungen (wenn vorhanden),
Himmelsrichtung (eigentlich immer vorhanden) und Intuition (meistens vorhanden,
aber eben nicht immer).
In Altrip hinter Ludwigshafen war es dann Zeit für die
Mittagspause. Als Picknickplätzchen hatte ich mir den Rheindeich ausgesucht.
Noch einmal nachgedacht, wie weit ich denn noch kommen wollte und dann im
Übernachtungsverzeichnis nach einer Unterkunft gesucht. Dabei stellte sich mir
immer wieder eine Frage: Dieses Fahrradkartenbuch hatte ich mir extra gekauft,
weil dort ein Übernachtungsverzeichnis enthalten ist. Inzwischen hatte ich aber
festgestellt, dass dort kaum Übernachtungsmöglichkeiten für weniger als 30 Euro
enthalten waren. Nun frage ich mich, ob es von den günstigeren Zimmern einfach
nur noch so wenig gibt oder ob sie in dem Buch nur nicht drin stehen. Wenn ich
eine Radtour mache, brauche ich ein Bett, eine Dusche und als Luxus nehme ich
meistens das Frühstück dazu. Ich brauche aber weder einen Fernseher im Zimmer,
noch die Dusche. Und ich renne auch gerne nachts zwei Treppen runter zur
Toilette, wenn ich dafür weniger zahle. Aber anscheinend steht der
Fahrradtourist heutzutage eher auf gehobene Hotels. Zumindest stehen davon
reichlich im Übernachtungsverzeichnis drin. Demzufolge gestaltete sich meine
Unterkunftssuche meistens folgendermaßen: In der Mittagspause schätzte ich ab, wie weit ich an dem jeweiligen Tag noch
kommen würde, suchte dann nach der günstigsten
Pension o. ä, die dort in der Gegend angegeben war und versuchte diese
telefonisch zu erreichen. In diesem Fall fiel die Wahl auf ein Bed & Breakfast
in Germersheim. Das hieß also noch ca. 40 km. Die hab ich doch am Nachmittag
des Vortages auch locker geschafft. Dabei hatte ich nur zwei Dinge nicht ganz
bedacht: Erstens war es nicht ganz so warm gewesen und zweitens war ich
Montagvormittag nicht Rad gefahren.
Nach relativ kurzer Mittagspause fuhr ich ein paar Kilometer
und beschloss dann aber, mir doch noch mal eine Bank für eine Nachmittagssiesta
zu suchen. Memo an mich selbst: nächstes Mal längere Mittagspause, besonders
wenn es so warm ist. Aber wenigstens hatte ich an diesem Tag ausreichend Wasser
dabei, man ist ja lernfähig ;-)
Frisch ausgeruht (mehr oder weniger) ging es der Sonne
entgegen (auch mehr oder weniger). Dabei habe ich noch Speyer durchquert, eine
Stadt, die bestimmt sehr sehenswert ist: der Kaiserdom, das Sealife-Center, das
Technikmuseum… An allem vorbeigefahren und für durchaus sehenswert befunden.
Ich muss an dieser Stelle mal betonen, dass diese
Fahrradtour in gewisser Hinsicht für mich auch anders ist als vorangegangene
Touren. Zum einen natürlich, weil es meine erste Solo-Tour ist. Und außerdem
ist das primäre Ziel, Freitag oder Samstag in Ziefen bei Basel anzukommen.
Vieles andere, wie z.B. die Besichtigung von Städten wird dem untergeordnet.
Das macht alleine sowieso nicht so viel Spaß. Demnach haben die gefahrenen
Tageskilometer natürlich auch einen höheren Stellenwert als bei den Touren, die
ich bis jetzt gefahren bin.
In Germersheim angekommen, habe ich meine luxuriöses Zimmer
bezogen (mit Fernseher). Dusche war zwar auf dem Gang, aber wen stört das, wenn
man nicht eine Dusche im Zimmer, sondern gleich drei zur Auswahl hat. Die
anderen Gäste waren noch nicht da, deswegen hatte ich sie alle für mich
alleine. Noch ein weiterer Luxus: Ich durfte den Kühlschrank mitbenutzen, was
zur Folge hatte, dass Käse und Schokokekse wieder in die solide Phase
übergingen, wenn auch die Entropie inzwischen etwas größer war, als im
Originalzustand der Lebensmittel.
Ich habe dann erst einmal eingekauft, schließlich hatte ich
ja nun einen Kühlschrank. Sogar zu einem kleinen Stadtspaziergang hat die
Energie noch gereicht, das war’s dann aber auch.
Die Rechnerei für diesen Tag ergab: 81 km + einige
Irrfahrten in Worms. Rechnerei übrigens deshalb, weil ich keinen Kilometerzähler
am Rad habe, sondern die einzelnen Kilometerangaben aus der Karte immer zusammen addiere,
hoffentlich einigermaßen richtig nach den Anstrengungen des Tages.
Für die Statistiker:
Strecke: von Herrnsheim bei Worms nach Germersheim
Länge: 81 km
Unterkunft: Bed & Breakfast Jochem
Preis: 30 Euro
Mittwoch, 25.7.2012
Der dritte Tag der Tour war fast vorbei und ich saß beim
Schreiben neben einer Engelstrompete in der untergehenden Sonne und ließ mich
betörend beduften. Kann man davon eigentlich high werden?
Wenigstens bin ich an diesem Tag mal einigermaßen früh und
ohne weitere Komplikationen losgekommen. Und da Germersheim ja jetzt keine
Großstadt ist, fand ich auch den Rheinradweg schnell wieder. Was war das für
ein wunderschöner Morgen: Der Radweg führte direkt am blaugrün dahinfließenden
Rhein entlang (zumindest die ersten Kilometer), es waren kaum Menschen
unterwegs und es war noch angenehm kühl. Einer der schönsten Streckenabschnitte
überhaupt. Vom Schornstein einer alten Ziegelei blickte eine Storchenfamilie
auf mich herab. Es war schon fast kitschig, aber ich würde es mal als „Idylle“
bezeichnen. Für solche Momente lohnt sich die ganze Tour. Das Storchenpaar war
übrigens das erste von bestimmt 10 weiteren, die mir an diesem Tag begegneten.
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| Storchenfamilie auf dem Dach einer alten Ziegelei |
Leider ging die Strecke nicht ganz so schön weiter. Da an
einem Deichabschnitt gebaut wurde, musste man zwischendurch auf das „bergige“
Umland ausweichen. Kurz vor Wörth dann noch eine kleine Kuriosität: ein
Hubschrauber landete keine 100 Meter vor mir auf dem Fahrradweg. Da in der Nähe
auch gerade gebaut wurde, nehme ich an, dass irgendwelches Material damit
transportiert wurde. Die Arbeiter gaben mir durch Winken zu verstehen, dass ich
den Schotterweg daneben benutzen sollte, um weiterzufahren, aber natürlich
musste ich erst schnell noch ein Foto machen.
In Wörth fuhr ich durch ein
großes Einkaufsgebiet, wo es unter anderem auch einen Intersport gab. Kurz
dachte ich darüber nach, mir noch schnell eine Fahrradhose mit solchen
Gelpolstern zu kaufen. So blöde die Dinger auch aussehen, ich glaube, der
Kehrseite täten sie doch ganz gut, aber ich will da jetzt nicht weiter ins
Detail gehen. Hab ich dann aber doch nicht gemacht, weil ich ja dann das
bepackte Fahrrad vorm Laden hätte stehen lassen müssen und das mache ich immer
nur ungern, auch wenn es sich manchmal nicht verhindern lässt.
Mal abgesehen von einem etwas schmerzenden Hinterteil ging
es mir richtig gut. Bis dahin keinen Muskelkater und nur an einigen Stellen
etwas Sonnenbrand. An den Armen konnte ich schon die Ärmellängen der T-Shirts,
die ich an den einzelnen Tagen getragen hatte, ablesen und an den Füßen
zeichneten sich so langsam die Riemen der Sandalen ab. Mit der Wärme (so um die
30 bis 35°C) kam ich eigentlich ganz gut klar. Es war zwar wirklich ganz schön
heiß und die meiste Zeit führte der Weg auf dem Rheindeich in der prallen Sonne
entlang, aber kein Grund sich zu beschweren. Ein kluger Mann hat mal gesagt:
„Wer meckert, kommt ins Heim, wer mehr meckert, wird Heimleiter.“ und deswegen
freute ich mich einfach darüber, dass endlich Sommer war und nicht wie bis
dahin in Belgien der Sommersonnenschein in dicken Tropfen vom Himmel fiel. Ich hatte inzwischen jeden Tag so an die 4 Liter Wasser
dabei und hab mittags zwischen ca. 13 Uhr und 15 Uhr eine längere Pause
gemacht.
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| Meistens war der Weg relativ einfach zu finden: immer geradeaus. |
In Wörth, kurz hinter diesem Einkaufsgebiet, das ich doch
ohne neue Fahrradhose verlassen hab, wechselte ich die Rheinseite. Habt ihr
schon einmal auf einer stark befahrenen Brücke Halt gemacht? So stelle ich mir
ein Erdbeben vor, hat ganz schön gewackelt. Also schnell ein Foto und dann
weiter.
Bis jetzt war der Rhein ja immer links von mir. Ich bin zwar auf der
linken Rheinseite gefahren und damit wäre der Rhein ja eigentlich rechts, aber
da ich flussaufwärts gefahren bin, war er halt links. Nun aber eben nicht mehr:
Von der linken Rheinseite auf die rechte Rheinseite gewechselt ist der Rhein
jetzt rechts von mir. Alles klar?
Kurz nach der Rheinbrücke machte ich Pause an einem sehr
einsamen Feldrand und hielt gemeinsam mit den Mücken mein Mittagsmahl. Beim
Telefonieren nach Unterkünften rief ich in einer Pension an, die mir ein Zimmer
für 34 Euro inkl. Frühstück versprach. So ganz zufrieden war ich mit dem Preis
zwar nicht, aber was sollte ich machen. Eine halbe Stunde später klingelte
allerdings mein Handy und die Wirtsleute der Pension, in der ich gerade angerufen
hatte, boten mir ein anderes Zimmer an. Sie vermieteten das normalerweise
nicht, aber weil für das erste Zimmer noch andere Gäste angefragt hatten,
würden sie mir für 28 Euro eben dieses andere Zimmer fertig machen. Na prima,
geht doch. Als ich schließlich in Rheinmünster-Stollhofen ankam, traf ich auch
den Grund für die Zimmerverlegung: Ein Radlerpärchen, was den Rheinradweg von
Süden nach Norden fuhr. Allerdings wirkten sie (zumindest die Frau) ziemlich
unzufrieden. Der Weg führte ja nur über Schotter, das führe sich so blöd und
überhaupt hatte man gar keine Möglichkeit mal einzukaufen oder einzukehren,
weil die Ortschaften alle abseits des Radwegs liegen. Na was für eine
Überraschung, immerhin steht das auch alles in dem Radbuch drin (sie hatten
dasselbe wie ich). Wenn der Weg durch die Ortschaften geführt hätte, hätte sie
sich bestimmt beschwert, dass sie so selten am Wasser fahren kann. Aber gut,
wenn die Dame lieber durch asphaltierte Industriegebiete fährt, dann würde sie
ja in den nächsten Tagen noch reichlich Gelegenheit dazu haben.
Aber da sie mich darauf hingewiesen hatten, dass die Einkaufsmöglichkeiten etwas knapp sind auf dem nächsten Streckenabschnitt, versuchte ich noch meinen Getränkevorrat aufzufüllen. Zwar trinke ich auch einfach Leitungswasser, aber wenn man den ganzen Tag lauwarme Plörre hatte, ist man abends auch mal froh über irgendetwas anderes. An einer Ecke entdeckte ich drei Hinweisschilder: „Getränkemarkt“, „Lotto“, „Post“, dort war anscheinend das Shoppingzentrum von Stollhofen. Am Ende der Straße stellte ich fest, dass damit nur ein Laden gemeint war, auf den alles zutraf, aber egal, es gab Wasser, Apfelschorle (beide kühl und mit Kohlensäure!!!) und sogar eine Postkarte von Rheinmünster. Es ist unglaublich, was man an einem Tag so wegtrinken kann. Tagsüber so drei bis vier Liter und abends mindestens noch einmal einer. Und da tagsüber alles, was man isst und trinkt eher lauwarm ist, genießt man jeden Schluck oder jedes Stück gekühlter Nahrung. Ansonsten gibt es Bratäpfel, Schmelzkäse und Kochbananen…
Den Abend genoss ich dann, wie eingangs erwähnt, neben der
Engelstrompete im Garten. Das vermeintlich schlechtere Zimmer stellte sich
übrigens als riesiges Dreibettzimmer heraus. Normalerweise wohnen dort wohl
zwei Arbeiter auf Montage drin, aber die waren nicht da, deswegen konnte ich
dort ein Bett haben. Letztendlich hatte ich die ganze Kelleretage für mich,
inklusive Kühlschrank, Aufenthaltsraum mit Fernseher und Sauna. Gut, der Bedarf
nach der Sauna hielt sich bei mir in Grenzen, aber sie wäre da gewesen.
Die Daten von Mittwoch:
Strecke: von Germersheim nach
Rheinmünster-Stollhofen
Länge: 82 km
Unterkunft: Pension Hobelspan
Preis: 28 Euro
Donnerstag, 26.7.2012
Wenn gestern der Tag der Störche war, dann war dieser Tag
der Tag der Freischneider, Rasentrimmer oder wie auch immer sie heißen mögen.
Nach dem Laubpuster das zweitnervigste Gartengerät überhaupt. Es fing schon
beim Frühstück an. Sehr liebevoll war es draußen im Garten gedeckt und sogar
die aktuelle Tageszeitung wurde mir an den Tisch gebracht. Aber da im Leben nie
alles perfekt ist, war die Geräuschkulisse suboptimal, eben aufgrund eines
Rasentrimmers, mit dem der Rand von dem Maisfeld nebenan wieder in Form
gebracht wurde.
Nach dem Frühstück bin ich aufgrund der Warnung des
Radlerpärchens vom Vortag nicht sofort auf den Radweg gefahren, sondern in den
Nachbarort zum Supermarkt um meine Getränke- und Essensvorräte wieder
aufzufüllen. Die Getränke von gestern Abend waren schon wieder alle.
Immer weiter Richtung Süden erreiche ich bald die Gegend um
Straßbourg. Um wenigstens einmal in Frankreich gewesen zu sein, fuhr ich von
Kehl über die Europabrücke rüber nach Straßbourg. „Europabrücke“ klang zwar echt pompös, war an sich aber eher
mickrig. Dagegen war die neue Rheinbrücke „Passerelle des Deux Rives“, über die
ich nach 500 Metern Frankreich wieder nach Deutschland zurückkehrte schon
sehenswerter. Straßbourg selbst ist sicher auch sehenswert, aber ich wollte ja
in die Schweiz und nicht nach Frankreich, also weiter.
Für die Mittagspause fand ich dieses Mal ein besonders
schönes Plätzchen: mit Tisch direkt am See. Die Lebensmittel hatten sogar noch
eine ganz annehmbare Temperatur. Morgens einkaufen war keine schlechte Idee und
wenn man die Sachen dann in die Fleecejacke einwickelte, blieben sie
einigermaßen kühl und man hatte das Gefühl, die Jacke wenigstens nicht umsonst
mitgenommen zu haben. Nach dem Essen bin ich auch noch kurz in den See
gehopst. Unglaublich, wie erfrischend das war, wenn die
Sonnencreme-Schweiß-Mischung mal kühl abgespült wurde, aber auch unglaublich,
wie schnell dieser Erfrischungseffekt wieder dahin war und alles so war, wie
vorher. Was irgendwie nicht so ganz funktionierte war die Unterkunftssuche.
Überall, wo ich anrief, waren die Pensionen schon voll und die, bei denen ich
nicht anrief, waren eh viel zu teuer. Katrin, die ich anrufen wollte, um sie
auf Internetsuche nach Übernachtungsmöglichkeiten zu schicken, erreichte ich
auch nicht. Also beschloss ich erst einmal nach Rheinhausen weiterzufahren und
mich dort mit dem Problem noch einmal zu beschäftigen. Unterwegs entschied ich
mich aber doch noch anders: In Sasbach am Kaiserstuhl gab es noch die
Möglichkeit ein Zimmer zu reservieren. War zwar mit 35 Euro nicht gerade
günstig, bedeutete aber auch, dass ich es am nächsten Tag schon schaffen
könnte, in der Schweiz anzukommen. Allerdings hatte ich nun noch ein ganzes
Stück Strecke vor mir, aber mit dem Gasthaus hatte ich vereinbart, dass sie
mindestens bis halb neun auf mich warten würden. In Anbetracht der Tatsache,
dass es aber eine Tagesetappe von ca. 100 km werden würde, verließ ich dann mal
kurz die Veloroute Rhein (wie der Radweg offiziell heißt) und fuhr ein Stück
den Rheinterrassenweg, einfach weil es ein paar Kilometer kürzer war. Und
schließlich kam ich dann auch an. Belohnt wurde ich mit einem tollen Zimmer
(wieder mal mit Fernseher), wo ich mich nicht einmal traute, mich aufs Bett zu
setzen, sondern gleich vorsichtig zur Dusche schwebte, um ja nichts dreckig zu
machen. Dusche und WC waren sogar gleich auf dem Zimmer, ach was war ich doch
verwöhnt auf dieser Tour.
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| Ein bisschen Landschaft an einem Altarm vom Rhein. |
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| Eine große Raupe querte vor mir den Weg. Das Heft daneben ist so groß, wie eine Postkarte. |
Der Donnerstag in Kurzfassung:
Strecke: von Rheinmünster-Stollhofen nach Sasbach am Kaiserstuhl
Länge: ca. 100 km
Unterkunft: Gasthof Löwen
Preis: 35,60 Euro
Freitag, 27.7.2012
Die Schweiz ist heute das große Ziel!
Nach einem schönen Frühstück und dem Abschied von meinem
Luxuszimmer hieß es wieder einmal zurück auf den Rheinradweg finden. Aber das
gelang mir dieses Mal zum Glück recht schnell und um 9.15 Uhr war ich wieder
auf der Piste.
Die ersten 1,5 Stunden waren von den äußeren Bedingungen
sowieso immer am angenehmsten zum Fahren. Es war noch verhältnismäßig kühl und
man traf nicht so viele andere Radfahrer. So ab halb elf war der Weg dann meistens
ziemlich bevölkert und ich fragte mich, wo die Leute alle herkamen ;-)
Auf der anderen Seite waren die ersten 10 Tageskilometer
auch immer ein bisschen blöde, weil ich doch immer eine Weile brauchte, um mich
„einzufahren“. Das ist schon ein Widerspruch, wenn ich einerseits schreibe, das
erste Stück ist schön zu fahren und andererseits, dass es meistens doch nicht
so gut läuft, aber es kommt halt darauf an, was man betrachtet.
An diesem Tag brauchte ich auf jeden Fall noch ein bisschen
länger, irgendwie kam ich gar nicht so richtig in Gang. Aber was soll’s, die
Strecke wurde ja durch Jammern nicht kürzer, da half nur weiterfahren und
irgendwann ging es dann auch. Der Weg führte immer schön auf dem Deich entlang,
und auf diesem Abschnitt sogar so, dass man relativ häufig im Schatten fuhr.
Nach ca. 45 km dann Mittagspause. Es war 12.45 Uhr und inzwischen schon wieder
brütend heiß. Sogar wenn man einfach nur im Schatten lag, war es eigentlich für
alles zu warm. Da fehlte dann eben der Fahrtwind. Nach gut einer Stunde bin ich
dann wieder losgefahren, weil der Schatten von meinem Plätzchen auf einer
Lichtung weitergewandert war. Aber ich bin nicht weit gekommen, nur bis zur
nächsten Bank im Schatten. Es war mir einfach noch ZU warm zum Fahren. Nach
einem kleinen Nickerchen auf erwähnter Bank ging es dann aber doch weiter,
schließlich hatte ich ja noch ein Ziel
zu erreichen. Immer zwischen Rhein und Autobahn, da kann man sich ja eigentlich
nicht verfahren, das dachte ich mir. Dachten sich bestimmt auch die beiden Schweizer,
die sich auf einmal mit mir auf dem kleinen Trampelpfad voller Brennnesseln
wiederfanden. Das war definitiv nicht mehr der richtige Radweg, aber wo war er?
Ein bisschen ratlos standen wir da, weil wir auch nicht wirklich wussten, an
welcher Stelle wir den richtigen Weg verloren hatten. Schließlich ließ ich mein
Fahrrad erst einmal liegen und kundschaftete zu Fuß weiter, weil das deutlich
einfacher ging. Und siehe da, ich traf auf einen Mann, der mir versicherte, auf
dem Weg, auf dem ich unterwegs war, würde man wieder auf den Deichweg kommen.
Ich also zurück zu den Schweizern und zu meinem Rad und dann schoben wir die
Räder durch das letzte Waldstück. Dabei gab’s für die sonnenverbrannten Füße
auch noch eine Brennnesselkur. Wenn denn, dann auch richtig. Als wir wieder auf
dem richtigen Weg waren, bedankten sich die Schweizer noch und radelten davon,
sie waren halt doch normalerweise etwas schneller unterwegs als ich.
An diesem Abschnitt des Rheins wurde ziemlich viel gebadet.
Immer wieder konnte man kleine Pfade sehen, die vom Deich zum Wasser
hinunterführen: oben auf dem Deich standen einige Fahrräder, da wusste man,
dass unten besetzt war.
Eigentlich wollte ich ja wenigstens mal die Füße ins Wasser
halten, aber ich fand keine geeignete Stelle, deswegen war ich froh, als ich an
eine kleine Furt gelangte, wo man das Fahrrad durch schieben musste. Was war
das herrlich, Füße und Arme mal kurz ins Wasser zu halten. So erfrischt ging es
nun immer weiter Richtung Basel und dann mit dem Rad über die Grenze. Ich habe
es bis in die Schweiz geschafft!!!
Aber wie nun weiter? Meine Karte für den Rheinradweg hörte
in Basel auf und Stadtfahrten waren sowieso nicht so ganz mein Ding. Beim
Einfahren in die Stadt wusste ich ja meistens noch, wo ich war, die Schwierigkeit
lag darin, den richtigen Weg raus aus der Stadt zu finden. Eine Karte mit einem
Maßstab von 1:150.000 zeigt einem auch nicht wirklich viele Details, die einem
helfen könnten.
Basel war anstrengend, es war immer noch brütend heiß, ich
wusste nicht so richtig, wo ich hin musste (immerhin wusste ich grad noch, wo
ich war), ich war ziemlich k.o. und wusste, der bergigste Teil dieses Tages lag
noch vor mir. Ich war grad richtig in einer „Alles-ist-doof-Stimmung“ und
überlegte, Katrin anzurufen, damit sie mich abholte. Sie war an diesem Tag auch
in der Nähe von Basel, es wäre also kein allzu großer Umweg für sie gewesen,
aber es gab einige Dinge, die mich davon abhielten:
Erstens: der eigene Ehrgeiz. Nun hatte ich es so weit
geschafft, und würde doch nicht so kurz vor dem Ziel aufgeben. Schließlich
hatte ich ja auch noch eine Weile Zeit, und musste nicht um 19 Uhr schon auf
der Matte stehen.
Zweitens: Wenn ich mich jetzt abholen ließe, müsste das Rad
erst einmal in Basel bleiben und ich müsste irgendwann extra wieder in die
Stadt fahren, um es abzuholen. Das wär auch unpraktisch.
Drittens: Die Schweizer Handytarife. Gerade als ich in meine
Überlegungen vertieft war, erhielt ich die Info-SMS über die Auslandstarife.
Ein Anruf hätte mich demnach 1,53€ pro Minute gekostet. Und damit war die
Entscheidung endgültig gefallen, ich würde heute noch bis nach Ziefen kommen.
Die spinnen doch, die Schweizer.
Während mir das alles so durch den Kopf ging, saß ich auf
einer schattigen Bank am Rhein, tankte noch ein bisschen Energie in Form von
Banane, Joghurt und Wasser und sah den Rheinschwimmern zu. Man kann in Basel
einfach an bestimmten Stellen ins Wasser springen und sich fast durch die
gesamte Innenstadt treiben lassen. Das sieht schon echt lustig aus und scheint
auch viel Spaß zu machen. Aber nun musste ich wirklich langsam weiter, den Weg
aus Basel finden. Letztendlich fand ich diesen dann glücklicherweise auch. Auf
dem Weg dorthin kam ich an einer Temperaturanzeige vorbei, die um kurz nach 18
Uhr 38°C anzeigte.
Der Weg war, obwohl ich ja inzwischen in der Schweiz war,
auch noch einigermaßen eben. Ein Glück, denn Steigungen hätte ich wohl nicht
mehr bewältigen können. Beim Geradefahren war alles gut, aber beim kleinsten
Anstieg merkte ich, dass ich doch etwas Muskelkater in den Oberschenkel hatte.
Im letzten größeren Ort vor meinem Ziel hatte ich abermals einige
Schwierigkeiten, die richtige Taleinfahrt zu finden und da ich mich auf keine
Fall noch einmal verfahren wollte, blieb ich einfach auf der Hauptstraße und
suchte den Radweg gar nicht erst. Keine Experimente auf den letzten Metern!
In Ziefen wusste ich immerhin noch, dass ich hinter der Post
nach rechts abbiegen musste. Auf dem allerletzten Stück kam mir Jörg dann nach
einem kurzen Anruf entgegen, um mir bis zur Hofeinfahrt zu helfen.
Die letzten Zahlen:
Strecke: von Sasbach nach Ziefen
Länge: ca. 105 km
Fazit:
Am Anfang der Reise war ich ja ein bisschen unsicher, wie
das so ist, alleine unterwegs zu sein. Im Nachhinein kann ich sagen: Es ist auf
jeden Fall eine Erfahrung wert. Es ist wie meistens im Leben: Ob man nun allein
oder zu mehreren fährt, alles hat seine Vor- und Nachteile. Ich würde es auf
jeden Fall wieder machen, wenn sich keine Begleitung findet. Und eine Strecke
hab ich auch schon im Auge: Auf der Hin- und Rückfahrt mit dem Zug bin ich von
Mainz nach Koblenz gefahren, also von Mainz nach Norden, das war eine
wunderschöne Strecke. Und wenn man schon in die Richtung unterwegs ist, könnte
man ja auch gleich nach Rotterdam weiterfahren…







Puh, da hast du uns dieses Mal aber (wieder mal??) viel zu lesen aufgegeben. Aber ich hab mich gefreut!!!! (auch wenn ich nebenbei gleich Vormittags-Sport betrieben hab: immer vom Notebook zur Deutschland-Karte um die Route zu verfolgen, die hängt aber mittlerweile im Arbeitszimmer und nicht mehr im kleinen Zimmer, da gehört sowas ja nun bald nicht mehr hin und somit war dann der Weg etwas kürzer, leider waren nicht ganz alle Orte drauf, aber so ungefähr konnte ich dir folgen)
AntwortenLöschenUnd ich konnte zumindest in vielen Dingen mitfühlen. 2 Dinge:
- die Zimmer-Preise waren dort ja wirklich ganz schön saftig. Aber vielleicht liegt es auch an der Gegend, hab mich gestern mit Anja getroffen (die wohnt ja in Stuttgart) und sie hat mir zum Beispiel erzählt, dass normal nur Haare schneiden ohne irgendwas dazu bei ihr auch über 40 € kostet, also ich zahle hier nicht so viel...
- und wärst du zu zweit gefahren (na du weißt schon wie ich das mein), dann hättest du jetzt vielleicht wahrscheinlich eine Radl-Hose weil deine Begleitperson ja zum Wachpersonal hätte werden können....
Na denn
die Tine-Biene
Hi Tine, danke für deinen Kommentar. Dann hast du ja deinen Frühsport für heute erledigt, musst ja auch ein bisschen in Bewegung bleiben :-) Tja, bei den Preisen kann man halt nichts machen. Wie gesagt, das ist einer der Nachteile, wenn man alleine unterwegs ist, weil man immer Einzelzimmer bezahlen muss. Und du hast recht, vermutlich hätte ich dann eine Radl-Hose :-) Nun muss ich dran denken, mir rechtzeitig vor der nächsten Tour eine zu kaufen. Ich hoffe ja, dass wir auch nochmal eine gemeinsame Tour schaffen. Vielleicht nicht gerade im nächsten Jahr, aber es gibt ja auch sehr schöne Kinderanhänger für's Rad :-)
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